Das Prinzip, etwas Sperriges zusammenzuklappen, ist nicht revolutionär. Es gibt Klappräder, Klappstühle, Klappmesser zuhauf. Wieso sollte die Autoindustrie dem nachstehen? Siehe da, der Casple-Podadera. Das spanische Auto im Hosentaschenformat lässt sich platzsparend falten.
1,9 Meter ist der spanische Flitzer kurz, wenn er seine Hinterräder einzieht. Ausgestreckt ist er 2,2 Meter lang. Dagegen bläht sich ein Smart zur Großraumlimousine. Um Parkplätze kämpft der Fahrer allenfalls mit Motorrädern.
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Feuerwehrmänner ritzen zwar nicht für jedes aufgeschnittene Auto einen Strich in ihren Helm, beim ersten Elektrofahrzeug könnte das jedoch der Fall sein. Noch sind die Fahrzeuge ja Exoten – und stellen Wehrmännern vor besondere Herausforderungen. Ein „Geschafft-Strich“ wäre allzu verständlich.
Wie geht man mit der Batterie um? Wie mit den Strömen, die da fließen? Was fängt womöglich Feuer?
Wie ein Elektrowagen fachmännisch auseinandergeschnitten wird, um Insassen zu befreien, zeigt dieses Lehr-Video von „Advanced Extrication“. Männer des Fremont Fire Department in Kalifornien rücken dabei einem brandneuen Tesla Modell S zuleibe. Die Kollegen von Wired erkennen in den Kaputtmach-Streifen „pure engineering porn“.
Neues aus dem Hause Tesla: Der Elektro-Auto-Pionier aus dem Silicon Valley hat soeben bei der Automesse in Detroit mit dem „Model X“ einen spannenden Stromer mit Flügeltüren präsentiert.
Ein ganz besonderer Clou des Elektro-SUV, den der Hersteller „CUV“, also Crossover Utility Vehicle, nennt: Im Inneren des „Model X“ steckt ein 17-Zoll-Touchscreen in der Mittelkonsole, über den alle möglichen Fahrzeugfunktionen abernatürlich auch Internet und Unterhaltung gesteuert werden können.
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Für Laubbläser, Schneefräsen und Rasenmäher mehr als 50 Liter Sprit zu verbrauchen, das kriegt manch Nachbarn hin. Jeffrey Kaffee hat es geschafft, mit der gleichen Benzinmenge 9.500 Kilometer weit zu fahren. Er war der erste US-Amerikaner, der vor zwei Jahren den Hybrid-Chevrolet Volt kaufte. Jetzt seine Bilanz: 12.000 Meilen mit 26 Gallonen bzw. 19.000 Kilometer mit 100 Liter. 0,5 Liter pro 100 Kilometer.
Wäre der Sprit im Tank seines Autos Milch, er wäre längst verdorben. Was die Frage aufwirft: Muss der Gesetzgeber in naher Zukunft ein Mindesthaltbarkeitsdatum für Benzin erlassen? mehr »
Für einen Berufskraftfahrer wäre es Beleidigung und Langeweile, ausschließlich auf Parkplätzen und in Einkaufszentren Runden zu ziehen. „Navia“ ist da anders.
Für das Vehikel sind vergleichweise stupide Touren eine Herausforderung. Der Achtsitzer fährt nämlich fahrerlos und autonom. Die französische Firma Induct hat das Gefährt bereits auf dem Rennkurs von Indianapolis vorgeführt – bei Tempo 25 km/h.
Adrian Sussmann, US-Repräsentant der Firma, weiß um das schräge Bild. Die Geschwindigkeit sei nicht das Faszinierende am Franzosen-Kriecher, sondern dessen Autonomie. mehr »
Da! Da steht einer! Kein Weihnachtsmann, nein, ein Smart. Weiß. Er hängt an der Strippe, ein Elektrosmart. Ein car2go-Smart! Es gibt sie tatsächlich. Ich bin daheim losgelaufen, in Stuttgart-Gablenberg, bei der Alten Schule, keine fünf Minuten Fußweg, und er steht da. Der Smart. Er wird geladen.
Und! Und! Und! Noch zwei! Ich glaub’s ja nicht, noch zwei! Ich beschließe, einen Probegang zu machen. Sonst unternehmen Autoblogger Probefahrten. Wir sind anders, wir laufen, wenn es sein muss, im Dienste des Lesers.
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Weiter trabe ich Richtung Innenstadt. An mir fährt ein Smart vorbei. Noch einer. Der dritte müsste ein elekt… Nein, es ist auch ein Benziner. Dafür quert ein Stadtmobil, ein Carsharer. Ein roter Kombi. Wohl unterwegs zu Weihnachtseinkäufen, vielleicht einen Christbaum kaufen. mehr »
Toyota-Ableger avanciert zum Vorreiter in Sachen Luxus-Hybrid-Autos: Seit der Einführung des ersten Lexus-Modells mit Hybridantrieb im Jahr 2005 hat die Marke bis Ende November 2012 eigenem Bekunden nach weltweit über 506.000 Fahrzeuge mit Lexus Hybrid Drive abgesetzt.
Dank der positiven Marktresonanz stieg der Absatz von 26.000 Einheiten im Jahr 2005 bis auf 113.000 Einheiten in diesem Jahr kontinuierlich an. Die Verkaufszahlen von Januar bis November 2012 liegen laut dem japanischen Autohersteller um 21 Prozent über denen des Vergleichszeitraumes im vergangenen Jahr.
Wo ein Rekord lauert, muss man ihn feiern. Auch wenn er klein ist und allenfalls im Rückblick großartig sein wird. Smart hat die Serieproduktion des ersten Elektroautos in Europa begonnen.
Damit wurde eine Tür aufgestoßen, ein Kapitel aufgeschlagen, eine Pioniertat vollbracht. Weil Kunden Elektroautos wollten, fahre man die Produktion hoch, sagt Smart-Chefin Annette Winkler (Foto unten).
200 Millionen Euro hat die Firma in das Smartville getaufte Hambacher Werk investiert. 1.000 Smart fortwo electric drive liefen laut Winkler bereits vom Band. Doch der Markt verlange nach mehr.
Ob das den Verkauf von Elektroautos pusht oder den von Fahrrädern? Oder gar von U-Bahn-Tickets? London bürdet vermutlich ab Sommer 2013 allen Autos außer E-Wagen die Citymaut auf. Und das geht so: Alles, was beim Fahren mehr als 75 Gramm CO2 je Kilometer ausstößt, muss zahlen. Und das sind alle, außer Volt, Ampera und Co (und ein paar Hybrid).
Bislang durfte sich dem Buckingham Palace kostenlos nähern, wer höchstens 100 Gramm in die Luft entließ. Das schafften immerhin 19.000 Fahrzeuge, kleine Diesel beispielsweise. Alle anderen zahlten 10 Pfund (12,40 Euro). mehr »
Der Stuttgarter Industrie-Riese Bosch verzichtet zunächst auf den Bau eines Batterie-Werks in Deutschland. Vorerst plane man keine Großfabrik, sagte Bernd Bohr, der Automobil-Chef des größten Zulieferkonzerns der Welt, dem „Manager Magazin“.
Bosch hatte darüber nachgedacht, gemeinsam mit dem Wolfsburger Automobilkonzern Volkswagen in Deutschland Batterien für Autos mit Elektroantrieb zu bauen. Vor 2020 werde es keinen Volumenmarkt für Elektromobilität geben, erläuterte Bohr. mehr »
Opel, Opel, Opel, was machst du für Sachen! In Bochum Weltuntergangsstimmung, in Rüsselsheim Jubel. Selbstredend nicht über das, was in Bochum passiert, sondern über das, was der „Ampera“ veranstaltet. Der Elektrowagen der Krisenfirma verkauft sich nämlich in Europa besser als die Konkurrenz. Und das „unter erschwerten Bedingungen“.
Damit meint Marketingvorstand Alfred E. Rieck freilich erneut nicht Bochum, sondern die Lage des Elektro-Marktes. Der wachse nämlich langsamer als prognostiziert. mehr »
Wenn Karlsruher forschen, ist für Gedanken an ein Scheitern kein Platz. Das KIT baut gerade eine „Forschungsfabrik“ für Lithium-Ionen-Akkus auf und verspricht vorneweg mal „technische Durchbrüche.“ Schon in fünf Jahren wollen die Badener eine Revolution in der Produktion vom Zaun berechen, die Akkus so billig macht, dass Elektromobil-Fans jubeln.
Kleinserien in größerer Stückzahl wollen die anwendungsfreudigen Forscher rund um Koordinator Andreas Gutsch produzieren. Mit kleinen Forschungsexponaten gibt er sich nicht zufrieden. Die Herstellung soll schließlich im echten Leben schneller gehen und, wichtig, billiger werden. mehr »