
Gute Nachrichten für Autobauer mit Absatzssorgen in good old Europa – zumindest auf kleiner Flamme. Denn auf dem bundesdeutschen Auto–Markt hat es im April nach düsteren Wintermonaten kleine Lichtblicke gegeben. Die Pkw-Neuzulassungen stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,8 Prozent auf 284 400 – so Branchenverbände und das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg.
Auch die Inlandsproduktion und der Export zogen im April an. Allerdings: In Europa blieb das Geschäft sehr schwach. mehr »

Der Volkswagen-Konzern bleibt nach einer Studie des Center of Automotive Management (CAM) der mit Abstand innovativste Autokonzern der Welt. Die Wolfsburger überzeugten durch eine besonders hohe Zahl und durch die technologische Breite ihrer Innovationen, sagte CAM-Geschäftsführer Stefan Bratzel zur Preisverleihung in Frankfurt.
VW habe im vergangenen Jahr seine Innovationskraft anders als fast alle anderen Konzerne gegenüber dem Vorjahr sogar noch gesteigert.
Als “Innovationsstärkste Marke” wurde Mercedes-Benz ausgezeichnet. Audi verbesserte sich deutlich und wurde in dem Ranking nach einem achten Platz im Vorjahr Zweiter vor Vorjahressieger BMW.
______________________________________
Foto-Gallerie: Concept Car VW XL1 bei der Hannover Messe 2013
______________________________________
In der Rangliste der 18 Autokonzerne folgt Daimler auf Platz 2 vor Toyota und der Opel-Mutter General Motors (GM). Auf Platz 5 rangiert BMW. Schlusslicht ist Suzuki. mehr »

Eine Handy-Sprachsteuerung während des Autofahrens zu benutzen ist genauso gefährlich wie eine SMS zu tippen. Das zeigt eine Studie der Texas A&M University. “In beiden Fällen brauchten die Fahrer in etwa zweimal solange um zu reagieren, als wenn sie keine SMS schrieben”, sagte Studienleiterin Christine Yager. Der Augenkontakt zur Straße nehme ab, egal welche Form des SMS-Schreibens der Fahrer wählte. mehr »

Des deutschen liebstes Kind? Well, well, well, wir hören heute mit grosser Überraschung, dass es wohl noch autovernarrtere Menschen in Europa gibt – denn Deutsche stehen bei der Verbreitung der Fahrzeuge in Europa keineswegs an der Spitze. Ende 2010 waren in Deutschland 517 Autos auf 1000 Personen gemeldet – nur Platz 9 in der EU.
Das geht aus Zahlen der Europäischen Kommission hervor, die das Statistische Bundesamt in Wiesbaden soeben verbreitete. mehr »

Die versteckte Botschaft ist diese: Egal was passiert, Exxon gewinnt. Einer Studie des Ölkonzerns zufolge wird Diesel in sieben Jahren wichtiger als Benzin. Warum das so ist? Benzin-Autos werden sparsamer, dafür rollen mehr Laster über die Straßen der Welt – und die verfeuern Diesel. „Outlook for Energy: A view to 2040“ heißt die Erhebung, die dem Konzern grob gesagt eine steigende Nachfrage nach ihren Produkten diagnostiziert.
70 Prozent der Nachfragesteigerung in den kommenden Jahren werden auf Diesel entfallen, so Exxon. Die Nachfrage nach Benzin werde vergleichweise gering zunehmen, obwohl sich die Zahl von Fahrzeugen verdoppeln wird. Exxon denkt dabei in einem Zeitrahmen von 27 Jahren. mehr »

Die allermeisten Autofahrer sind schon einmal schneller als 200 km/h gefahren. Nach einer aktuellen Umfrage der Zeitschrift auto motor und sport unter ihren Lesern sind bereits 90 Prozent wenigstens einmal in ihrem Leben schneller als 200 km/h unterwegs gewesen.
Dagegen sind nur drei Prozent der Leser bislang nie schneller als 180 km/h gefahren, weitere sieben Prozent sind unter 200 km/h geblieben. mehr »

Die Reparatur eines Hybrids ist zwar weiterhin eine teure Angelegenheit. Doch sie wird günstiger, während Herumschrauben an Benziner und Diesel teurer wird. Das hat der CarMD-Jahresbericht für die USA ermittelt.
Zwar sind die absoluten Zahlen dort und bei uns unterschiedlich, die Tendenz dürfte jedoch die gleiche sein: Hybrid-Fahrer müssen immer weniger tief in die Tasche greifen, weil sich Mechaniker zunehmend mit Hybriden auskennen. Ein Expertenzuschlag rechtfertigt sich kaum. mehr »

Im Autohaus sind sie noch eine seltene Spezies, die Käufer von Elektroautos. Doch womöglich bahnt sich da eine Liebe an. Jeder vierte deutsche Kunde liebäugelt einer Studie zufolge mit dem Kauf, jeder zehnte ist sogar bereits Probe gefahren. 60 Prozent haben sich zumindest schon mit dem Thema beschäftigt.
Die Zahlen hat die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag von Renault ermittelt und dazu 1000 Bundesbürger befragt. Besonders elektroaffin zeigten sich dabei 45- bis 59-Jährige. mehr »

Deutsche Autobauer sind der internationalen Konkurrenz in den vergangenen zehn Jahren davongefahren. Das ist das Ergebnis einer am Mittwoch veröffentlichten Studie der Beratungsgesellschaft Ernst & Young. Demnach steigerten sie ihren Umsatz seit 2003 um insgesamt 78 Prozent, während japanische Hersteller nur um 23 Prozent zulegten.
Bei anderen europäischen Autobauern gingen die Erlöse in dem Zeitraum um 7 Prozent zurück, bei den US-Herstellern sogar um 15 Prozent. Für die Studie wurden die Bilanzen der 17 größten Autokonzerne weltweit ausgewertet. mehr »

Die Wahlscheibe am Telefon. Wer kennt sie noch außer Nostalgiker. Tastentelefonen und Festnetzanschlüsse? Museumsreif, zumindest in wenigen Jahren. Und wie sieht das mit Autos aus? Hören wir schon das Totenglöckchen?
Falls der US-Umweltwissenschaftler Maurie Cohen recht hat, könnte aus Nischen wie der Elektromobilität, einem smarten Transportsystem oder Carsharing irgendwann das Ende des Automobilzeitalters entspringen. Mit Folgen für die Gesellschaft als Ganzes. mehr »

Es gibt viele Varianten, sich die Kosten des Autofahrens schön- oder schlechtzurechnen. Die werten Blogger-Kollegen von Zukunft-Mobilitaet haben zum gespitzten Bleistift und zu Statistiken gegriffen, hat gerechnet, überschlagen, gemittelt und präsentiert diese Rechnung: Ein Kilometer kostet je nach Finanzierung im besten Fall 28,73 Cent, im schlechtesten Fall 39,85. Rechne man Umweltkosten dazu, liegen die Werte bei 32 bis 43 Cent.
Eine Fahrt von Hamburg nach Berlin (280 km) koste per ICE 72 Euro, mit dem Auto zwischen 90 und 121 Euro. mehr »

Auf westeuropäische Autozulieferer kommt einer Studie zufolge in den nächsten Jahren massenhafte Stellenstreichungen zu. Dies besage eine Studie der Unternehmensberatung Roland Berger, die in der kommenden Woche präsentiert werde, berichtete der Radiosender MDR Info.
Studienautor Marcus Berret habe dem Sender gesagt: “Das wird aus meiner Sicht in den nächsten vier bis fünf Jahren durchaus eine Größenordnung von bis zu 75.000 Arbeitsplätze in Westeuropa sein – Betonung auf Westeuropa, weil sie in Osteuropa natürlich einen Aufbau haben.” mehr »