
Nach einem Hoffnungsschimmer im April hat die europäische Autobranche im Mai schon wieder einen Rückschlag erlitten. Mit rund 1,04 Millionen Autos seien in der Europäischen Union 5,9 Prozent weniger Fahrzeuge neu zugelassen worden als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, teilte der Branchenverband ACEA am Dienstag mit. Das ist der niedrigste Stand für diesen Monat seit 1993. mehr »
Der Staatsfonds des ölreichen Emirats Katar steigt bei Porsche aus. Mit den Familieneigentümern der Porsche habe sich der Fonds auf den Verkauf seines 10-Prozent-Anteils geeinigt, teilte der Fonds heute in Doha per E-Mail mit. mehr »

Volkswagen hat im Mai bei seinen weltweiten Fahrzeugverkäufen ein merkliches Plus verbucht. Das entscheidende Zugpferd der Entwicklung war erneut das boomende China, wie VW am Freitag in Wolfsburg mitteilte. Deutschlands größter Industriekonzern lieferte im Mai 816.500 Fahrzeuge an Kunden in aller Welt aus, was im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat sieben Prozent mehr sind. mehr »

China ist ein großes Land mit großen Städten darin. 25 Ortschaften hat die Regierung bereits vor zwei Jahren auserkoren, Motoren der Elektromobilität zu werden. Mit mäßigem Erfolg. Durch staatliche Förderung wurden dort 27.432 Vollelektrische und Hybride auf die Straße gebracht, 4.400 davon werden von Privatpersonen gefahren.
Eine Studie von „Research and Markets“ hat ergeben, dass chinesische Werke 2012 rund 24.800 Elektroautos gebaut haben, wovon 14.700 dem Transport von Personen dienen. Ins positive Licht gestellt: Das sind 94 Prozent mehr als im Vorjahr. mehr »

Der Automobilklub ADAC kritisiert erneut das Preisgebaren der Ölkonzerne. “Der Preisabstand zwischen den Sorten E5 und E10 ist mit vier Cent eindeutig zu hoch. Höchstens zwei bis drei Cent wären gerechtfertigt”, sagte Jürgen Albrecht, verkehrspolitischer Sprecher des ADAC, der “Welt”.
Überhaupt sei der Preisunterschied nichts anderes als ein Preisaufschlag für das Biobenzin E10. mehr »
Zum Beginn der heißen Phase im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie will die IG Metall in Bayern heute (Montag) noch einmal mit Warnstreiks ihre Forderungen untermauern. Erneut sind Zehntausende Beschäftigte in mehr als 80 Betrieben zu Aktionen aufgerufen, darunter auch bei den Autobauern BMW <BMW.ETR> und Audi <NSU.ETR>. Die Gewerkschaft verlangt 5,5 Prozent mehr Geld für zwölf Monate. mehr »

Volkswagen baut ein neues Werk in der chinesischen Stadt Changsha in der Provinz Hunan. Wie informierte Kreise am Samstag der Nachrichtenagentur dpa in Peking bestätigten, wird der Konzern die Pläne am Mittwoch offiziell ankündigen. Das Werk in der Heimatprovinz des chinesischen Staatsgründers Mao Tsetung werde mit einer Kapazität von 300.000 Autos ausgelegt. mehr »

Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der Autobauer um den künftigen Standort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.

Die Autoindustrie spart bei der Werbung und hat im ersten Quartal 2013 mit 524,4 Millionen Euro rund drei Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum ausgegeben. Das berichtet die “Automobilwoche” unter Berufung auf das Marktforschungsunternehmen Nielsen. Volkswagen gab zwar mit 56,3 Millionen Euro weiter am meisten für Werbung aus, kürzte seine Ausgaben aber um 5,5 Prozent überdurchschnittlich. mehr »
Audi verlangt von seinen künftigen Lieferanten für die Produktion am neuen Standort San José Chiapa in Mexiko höchste Qualität und will möglichst wenige Teile importieren.
„Da machen wir keine Abstriche, nicht einen Millimeter. Deshalb müssen Zulieferer, die schon vor Ort sind, in neue Fertigungstechnologien investieren, wenn sie mit uns zusammenarbeiten wollen“, sagte Audi-Einkaufschef Bernd Martens “Automobilwoche”. mehr »

Die EU will ab 2017 realistischere Angaben zum Kraftstoffverbrauch von Fahrzeugen durchsetzen und einen neuen Standard bei den Messverfahren einführen. Das berichtet die “Automobilwoche” unter Berufung auf einen Beschluss des Umweltausschusses des EU-Parlaments. mehr »

Im Lkw-Werk von Daimler im südpfälzischen Wörth haben die Mitarbeiter im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie auch am Samstag die Arbeit niedergelegt. Es hätten sich wieder mehr als 2500 Beschäftigte an dem Warnstreik beteiligt und seien nicht zu der sechsstündigen Schicht gekommen, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft IG Metall. mehr »