
Geduld, Leute, Geduld. Das mit den eCars wir schon noch was! So zumindest das Mantra des umstrittenen Präsidenten des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann. Denn der Ex-CDU-Politiker bereitet die Auto-Branche auf einen langsamen Übergang hin zum Elektroauto-Zeitalter vor.
So werde die Industrie gerade am Anfang einen langen Atem brauchen. “Wir können nicht über Nacht den Markthochlauf erwarten”, so der oberste Autolobbyist mehr »

Der im Rennsport nicht ausschliesslich vom Glück verfolgte, japanische Autohersteller Nissan will 2014 wieder nach LeMans zurückkehren. Das wurde tatsächlich von Carlos Ghosn, Präsident und CEO in Yokohama bestätigt. Und zwar direkt in die experimentellen Mobilen vorbehaltene“Garage 56″. Ghosn selbst drückt das so aus: Wir werden nach LeMans zurückkehren, mit einen Fahrzeug, das in der anspruchsvollsten Umgebung als Testplattform für unsere Strassenautos als auch für Elektrorennwagen-Technik dient”. Das klingt ja mal interessant. mehr »

Welche Rolle spielen Premium-Autos? Sind sie „Kriegsentscheidend“ für den Industriestandort Deutschland, wie Matthias Wissmann meint? Oder stimmt der Slogan von Ralf Fücks: „Öko ist Premium“? Die beiden können sich schon von Berufs wegen nicht einig sein: Der eine ist Präsident des Automobilverbandes VDA, der andere Vorstand der grünennahen Böll-Stiftung.
Wissmann sieht Deutschland als Hort des Premium-Segments. Man schösse ein „Eigentor“, würden Hersteller ihre Autos auf Kleinwagenniveau stutzen. Dafür seien die Produktionskosten hierzulande zu hoch. Seine Argumentation: Mit Premium verdienen deutschen Firmen das Geld, das sie in die Erforschung neuer Antriebe investieren. mehr »

Energie-Riese RWE macht sich auch im Jahr 2012 stark in Sachen Elektromobilität intensiviert. Ein Schwerpunkt waren dabei E-Bikes “als Beispiel für den innovativen Einsatz von Elektrizität”. So nutzten 2012 laut Unternehmensangaben rund 3.300 Menschen die Möglichkeit Elektro-Fahrräder für Test-Ausflüge zu leihen und legten insgesamt mehr als 130.000 Kilometer auf den Elektro-Rädern zurück.

Trotz des Atomausstiegs und eines weiter hohen Kohleanteils bei der Stromerzeugung sind die klimaschädlichen Kohlendioxid-Ausstöße in Deutschland um 2,9 Prozent zurückgegangen.
Das Umweltbundesamt (UBA) teilte soeben mit, dass es 2011 einen Rückgang um 27 Millionen Tonnen Kohlendioxid gegeben habe. mehr »
![[Green Motor] Elektro-Auto-Flaute: Experten rechne mit nur 1,8 % Marktanteil bis 2020 nissan-leaf-ev](http://photos.techfieber.de/wp-content/uploads/2012/10/nissan-leaf-ev-51.jpg)
Autos mit Elektroantrieben werden sich auch in den nächsten Jahren am Markt kaum durchsetzen können. In einer Analyse für die Zeitschrift “auto motor und sport “rechnen die Experten des Marktbeobachters IHS Automotive 2020 mit einem Marktanteil rein elektrisch angetriebener Fahrzeuge von nur 1,8 Prozent.
Das entspräche bei drei Millionen verkauften Autos einer Stückzahl von nur 54.000 Fahrzeugen. Die Bundesregierung hat dagegen das Ziel von einer Million verkaufter Elektroautos im gleichen Jahr ausgegeben. mehr »

Toyota-Ableger avanciert zum Vorreiter in Sachen Luxus-Hybrid-Autos: Seit der Einführung des ersten Lexus-Modells mit Hybridantrieb im Jahr 2005 hat die Marke bis Ende November 2012 eigenem Bekunden nach weltweit über 506.000 Fahrzeuge mit Lexus Hybrid Drive abgesetzt.
Dank der positiven Marktresonanz stieg der Absatz von 26.000 Einheiten im Jahr 2005 bis auf 113.000 Einheiten in diesem Jahr kontinuierlich an. Die Verkaufszahlen von Januar bis November 2012 liegen laut dem japanischen Autohersteller um 21 Prozent über denen des Vergleichszeitraumes im vergangenen Jahr.
![[Green Motor] Bosch baut doch kein :Batterie-Werk in Deutschland](http://techfieber.de/img/lo/mo/bosch.jpg)
Der Stuttgarter Industrie-Riese Bosch verzichtet zunächst auf den Bau eines Batterie-Werks in Deutschland. Vorerst plane man keine Großfabrik, sagte Bernd Bohr, der Automobil-Chef des größten Zulieferkonzerns der Welt, dem “Manager Magazin”.
Bosch hatte darüber nachgedacht, gemeinsam mit dem Wolfsburger Automobilkonzern Volkswagen in Deutschland Batterien für Autos mit Elektroantrieb zu bauen. Vor 2020 werde es keinen Volumenmarkt für Elektromobilität geben, erläuterte Bohr. mehr »

In der Sommerhitze sind Bauarbeiter arme Säcke. Besonders Männer, die Straßen asphaltieren. Ihnen erleichtert die Stadt Vancouver jetzt das Leben, jedoch nicht aus Arbeitsschutzgründen, sondern aus Sorge ums Klima. Neuerdings wird Recycling-Plastik in den Asphalt gemixt. Was nützt das den Arbeitern? Der schwarze Brei muss nicht mehr auf 160 Grad erhitzt werden.
„40 Grad weniger sind genug“, sagt Peter Judd von der Stadtverwaltung. Die Plastikpampe macht den Asphalt bereits bei niedrigern Temperaturen so geschmeidig, dass er auf die Straße geschmiert werden kann. Weniger heiß heißt weniger heizen. „Das bedeutet eine Energieersparnis von 20 Prozent“, sagt Judd. mehr »

Der futuristisch aussehende Doppelschrauben-Heli erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/ und kann 30 Minuten in der Luft bleiben – das reicht also für rund 300 Kilometer. Der Drehflügler bewegt sich relativ lautlos, er wird von batteriegespeisten Elektromotoren angetrieben.
Jetzt zu den Nachteilen: Der Traum jeden Büropendlers wird erst im Jahr 2012 lieferbar sein, und dann zu einem Preis von 30 Millionen Yen (umgerechnet 282.000 Euro). Eine unbemannte, ferngesteuerte Version soll dann für ein Drittel zu haben sein.
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Was soll man sich mit Kleinkram abgeben, wenn es auch groß geht. In dieser Gedankenwelt scheinen Forscher im Bundesstaat Utah daheim zu sein. Sie begnügen sich nicht mit Kleinstwagen, um mit Elektromobilität zu jonglieren, sondern nehmen einen veritablen Bus. Jetzt haben sie ein Modell vorgestellt, das sich kabellos laden lässt. Sie sind in ihrer Entwicklungsarbeit so weit, dass sie sagen: Ab in den Alltag damit!
Der Prototyp der Utah State University fällt in seiner blauen Lackierung mächtig auf, während die Wireless-Technik nahezu unsichtbar bleibt. Dabei liegen die Vorteile auf der Hand: Bisher würden Busse im täglichen Linienverkehr schlapp machen, wenn ihre Batterien nur über Nacht geladen werden. Der Utah-Bus dagegen saugt beim Stopp an der Bushaltestelle Saft. mehr »

Ein Holzrad für Kleinkinder ist ziemlich öko. Wer mal in Tübingen oder auf dem Prenzlauer Berg war, weiß das. Doch mit dem Ökosein ist es schnell vorbei, wenn man alle paar Monate ein neues Holzbike kaufen muss. Zu viel Holzfällerei. Deshalb ist die Idee von Noeli Vallano ganz pfiffig. Ein Kinderrad, das mitwächst, statt nur aus nachwachsendem Material zu sein.
Das B’Kid durchläuft eine Evolution in drei Phasen:
Es startet sein Dasein als 3-Wheeler. Dabei verzichtet die Designerin aus Barcelona auf hässliche, quietschende Stützräder, sondern schraubt einfach ein drittes Holrad an. Phase 2 ist die Laufradphase, wobei Sattel und Lenker mit dem Kind in die Höhe wachsen. In Phase drei bekommt das Gefährt Pedale. Ein echtes Radel.
Weil das B’Kid öko ist, sind Sattel und Griffe mit Kork überzogen. Weil es dazu familienfreundlich ist, verfügt es über einen Tragegurt, für den Fall, dass der Steppcke nicht mehr radeln will. Dann muss man den Kleinen einfach unter den freien Arm klemmen.