Die deutschen Autobauer setzen ihre Hoffnungen in der Krise voll auf den Wachstumsmarkt China. Nach einer Verdoppelung ihres Absatzesin den ersten drei Monaten des Jahres bauen sowohl BMW als auchMercedes ihre Kapazitäten auf dem größten Automarkt der Welt deutlich aus. VorBeginn der Pekinger Automesse, die an diesem Freitag ihre Pforten für Medienöffnet, kündigten beide Autobauer am Donnerstag an, bei der Entwicklung vonElektroautos aufs Tempo zu drücken.
BMW will sein mit Spannung erwartetes „Megacity Vehicle“ (MCV) bereits indrei Jahren auf den Markt bringen, wie Konzernchef Norbert Reithofer in Pekingsagte. Bisher war 2015 angepeilt worden. „Dieses Fahrzeug wird dieAutomobilindustrie, wie wir sie heute kennen, in erheblichem Maße verändern.“ Um das Gewicht des Viersitzers gering zu halten, plant BMW den Einsatz vonKarbonfasern für Karosserieteile.
mehr »
Die deutsche Autoindustrie beschwört vor ihrem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zum Thema Elektromobilität ihregemeinsamen Interessen: „Trotz allen Wettbewerbs und der Sicherung derjeweiligen Markenidentitäten müssen wir zu einem gemeinsamen Vorgehen kommen“,sagte Daimler
mehr »
Der ADAC hat den Rückstand der deutschen Hersteller bei alternativen Antrieben scharf kritisiert. Die Hybridautos von Mercedes-Benz oder Volkswagen seien «Feigenblätter» der Industrie, sagte ADAC-Präsident Peter Meyer dem Berliner «Tagesspiegel» (Freitagausgabe). «Der Massenmarkt habe nichts davon.» Die Technik werde nur in teure Modelle wie S-Klasse oder Touareg eingebaut, weil der Preisaufschlag deren Käufer kaum schmerze. «In einem Opel Corsa oder einem VW Polo ginge das gar nicht, weil die Hersteller die Entwicklung verschlafen haben und die Produktion noch zu teuer ist.» Es werde noch Jahre dauern, bis es bezahlbare Hybrid- und Elektroautos aus deutscher Produktion gebe.
Chrysler will ein rein elektrisch angetriebenes Fahrzeug entwickeln und anbieten. Basis sei der Fiat 500EV, teilte das Unternehmen in Auburn Hills in den USA mit.
___________________________________
>> Alle Artikel zum „Schwerpunkt Green“ bei MotorFieber
Begeistert von diesem Artikel? Follow us on Twitter!
Im weltweiten Wettlauf um die Entwicklung elektrisch angetriebener Fahrzeuge fordert die deutsche Automobilindustrie Unterstützungdurch die Politik. Angesichts der auch in einigen Jahren noch immer enorm hohen Zusatzkosten für Elektrofahrzeuge sei die Politik gefordert, sagte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) am Mittwoch in Ludwigsburg.
„Sie kann die Markteinführung von Elektroautos nicht allein demMarkt überlassen“, betonte er.
Wissmann rechnete vor, dass bei einem Elektroauto der unteren Mittelklassewegen der teuren Batterien in naher Zukunft mit Mehrkosten von 10.000 bis 15.000Euro gegenüber einem herkömmlichen Fahrzeug zu rechnen sei. Aber selbst wenn die Batterien durch höhere Stückzahlen billiger würden, müsse der Kunde auch im Jahr 2020 noch 7000 bis 10.000 Euro mehr zahlen.
mehr »
Trendsetter in Sachen Öko-Bilanz und Verbrauch: Das Kult-Auto Fiat 500 soll bald auch als Elektro-Auto erhältlich sein.
Die Entwicklung des Elektro-500er der auch „500EV“ genannt wird übernimmt der Fiat-Partner-Konzern Chrysler in den USA
Der elektrisierende Mini-Italo, der modernen und leistungsfähigen Lithium-Ionen-Akkus vonChrysler nutzen wird, soll 2012 in den Handel kommen und vorerst auch nur für den US-Markt gebaut werden.
Schon Ende dieses Jahres will Chrysler den normal angetriebenen Fiat 500 für Nordamerika bauen. Eine Markteinführung des 500EV in Europa ist derzeit nicht geplant, auf Nachfrage heißt es bei Fiat nur: „Es wird derzeit noch geprüft, ob in Europa die erforderlichen Rahmenbedingungen bestehen und ob ein Erfolg versprechendes Geschäftsmodell aufgebaut werden kann.“
Allerdings: Hierzulande wird über den Stromversorger RWE ein nachträglich umgebauter Fiat 500 als Elektro-Modell offeriert.
tf/motor
___________________________________
>> Alle Artikel zum „Schwerpunkt Green“ bei MotorFieber
Begeistert von diesem Artikel? Follow us on Twitter!
Im Jahr 2030 soll die Weltbevölkerung rund acht Milliarden Menschen umfassen und mehr als 60 Prozent davon werden voraussichtlich in Ballungsräumen leben. Dadurch entsteht eine gewaltiger Druck auf die Infrastruktur der Städte, die bereits heute unter der stetig steigenden Last des Transport- und Privatverkehrs leiden.
Vor diesem Hintergrund verfolgen General Motors und Shanghai Automotive Industry Corp. Group (SAIC) die gleiche Strategie: Die Partner wollen den Bedarf an individueller Mobilität mit völlig neuen Formen der Personenbeförderung in Großstädten decken. Deshalb prüft der Forschungsverbund im Interesse der kommenden Autofahrergeneration verschiedene Lösungen.
Eine der vielversprechendsten Ideen ist ein Fahrzeug namens EN-V.
mehr »
Stromallianz in Nippon: Toyota hat gemeinsam mit Nissan, Mitsubishi, Fuji Heavy Industries und dem japanischen Stromerzeuger Tepco eine Interessengemeinschaft zur Entwicklung globaler Standards für Schnellladestationen gegründet. Mit der Vereinheitlichung des Ladeprozesses von Elektrofahrzeugen soll sichergestellt werden, dass Elektro-Autos egal mehr »
Der Mercedes E 350 CDI BlueTEC hat als erstes Fahrzeug mit Dieselmotor die volle Punktzahl (50 Punkte) in der Schadstoffbewertung des ADAC EcoTests erreicht. In der EcoTest-Gesamtbewertung erhielt das Auto laut Automobilclub in München vier Sterne. Partikel und Ausstoß von Stickoxiden sind bei diesem nach Euro 6 zugelassenen Auto erheblich verringert. Derzeit führen den ADAC EcoTest drei Autos mit fünf Sternen an.
Die Brennstoffzelle ist für Daimler-Chef
Dämpfer für die boomende E-Car-Bewegung: Die europäische Kommission in Brüssel zickt und will die Anschubfinanzierung für umweltfreundliche Elektro-Autos limitieren und lehnt daher längerfristige staatliche Finanhilfen für elektrisch betriebene Fahrzeuge ab.
„Es darf keine dauerhaften Subventionen zum Ankauf von Fahrzeugen geben“, sagte der neue Industriekommissar der Europäischen Union, Antonio Tajani, in der heutigen Ausgabe des „Handelsblatt“ aus Düsseldorf.
Eine kurzfristige staatliche Unterstützung zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise sei dagegen in Ordnung. Die EU finanziere auch bereits Projekte, die der Entwicklung des Elektro-Autos oder der Infrastruktur dienten. Dafür habe die EU im vergangenen Jahr 25 Millionen Euro aufgewandt.
mehr »
Nach einem schwierigen Autojahr will der 80. Automobilsalon in Genf ab Donnerstag Impulse für die stotternde Autoindustrie geben. Bis zum 14. März sind alle großen Fahrzeughersteller vertreten. Unter den rund 100 Welt- oder Europa-Premieren finden sich allein 16 Autos mit Alternativantrieben.
Es werden bis zu 700 000 Besucher erwartet. Ihnen präsentieren sich 205 Aussteller aus 30 Ländern, die rund 700 Marken vertreten, auf 78 000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Die Veranstalter haben zugegeben, dass sie mit einem solchen Andrang an Ausstellern nicht gerechnet haben. Im Vorfeld sei sogar nicht ausgeschlossen worden, den 80. Salon abzusagen, hieß es.
Fünf Aussteller sind zum ersten Mal in Genf. Darunter ist die malaysische Konstruktionsfirma Bufori Motor Car Company, die Luxuswagen herstellt. Ferner stellen Alfa Romeo die neue Giulietta, Audi den A1, Opel den neuen Meriva, Porsche den neuen Cayenne und Renault den Twingo Wind vor.
mehr »