Nach dem Nein des Bundeskartellamtes zum Kauf der Karmann-Dachsysteme durch den österreichischen Autozulieferer Magna verhandelt Insolvenzverwalter Ottmar Hermann angeblich mit neuen Interessenten.
Die «Neue Osnabrücker Zeitung» (Mittwochausgabe) berichtete vorab, es handle sich um den insolventen französischen Autozulieferer Heuliez, den finnischen Technologie-Konzern Metso, den Finanzinvestor Nordwind Capital und um den deutschen Autozulieferer Vorwerk. Außerdem sei der spanische Zulieferer CIE Automotive weiterhin interessiert.
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Das Bundeskartellamt wird sich in Kürze offenbar gegen eine Übernahme der Karmann-Dachsparte durch den österreichisch-kanadischen Autozulieferer Magna aussprechen. «Wir erwarten voraussichtlich noch diese Woche eine Abmahnung», sagte ein Sprecher des Karmann-Insolvenzverwalters Ottmar Hermann am Montag der Wirtschaftsnachrichtenagentur Dow Jones Newswires. Magna, Karmann und Insolvenzverwalter Hermann haben danach Gelegenheit zu einer Stellungnahme, bevor die Wettbewerbshüter Ende Mai eine endgültige Entscheidung fällen wollen.
In dem für diese Woche erwarteten Schreiben will die Behörde ihre Bedenken darlegen, heiße es laut Insidern. Dem Kartellamt missfalle, dass es nach der Übernahme der Dachsparte durch Magna mit Webasto lediglich einen weiteren Hersteller von Cabrio-Dächern in Europa geben würde.
Schon bei der im Dezember 2009 genehmigten Übernahme der Cabrio-Dachsystemsparte der zahlungsunfähigen Edscha durch Webasto hatten die Wettbewerbshüter klar gemacht, dass sie Bedenken gegen weitere Zusammenschlüsse haben.
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Es gibt ein Leben nach der Insolvenz für die Cabrio-Legende aus Osnabrück – die Karmann-Gläubiger wollen an den Zulieferer Magna verkaufen, so zumindest Medienberichte.
Der Gläubiger-Ausschuss des insolventen Osnabrücker Autobauers Karmann hat am Donnerstag dem Insolvenzverwalter den Weg zum Abschluss eines Kaufvertrages mit dem Autozulieferer Magna frei gemacht.
Nach Informationen der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Freitagausgabe) stimmten die Gläubiger während einer Sitzung in Frankfurt am Main mehr »

Handfeste Überraschung: Die Karmänner aus Osnabrück bekommen einen neuen Eigner: Magna soll den angeschlagenen Cabrio-Spezialisten übernehmen.
Der österreichisch-kanadische Autozulieferer, der vor kurzem ja noch Opel von GM übernehmen wollte, kauft die Sparte Dachproduktion des insolventen Osnabrücker Autobauers Karmann. Nach Informationen der heutigen Ausgabe der «Neuen Osnabrücker Zeitung» soll in der nächsten Woche ein Vorvertrag abgeschlossen werden. Betroffen sind 350 Beschäftigte in Osnabrück.
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Der ehemalige thüringische Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) verlässt die Politik und übernimmt einen Top-Managerposten beim österreichisch-kanadischen Autozulieferer Magna. Zum 1. Februar werde er als Vize-Präsident für den Kunden Volkswagen zuständig sein, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Zudem sei Althaus für die «Kontakte zu öffentlichen Stellen in Deutschland» verantwortlich. Althaus kündigte an, sein Landtagsmandat Ende April niederzulegen. Der Wechsel in die Wirtschaft löste breite Kritik aus.
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Der Porsche-Fertigungsvertrag ist noch nicht einmal offiziell gekündigt, da gibt es schon mächtig Zoff zwischen der neuen Porsche-Muttergesellschaft VW und Magna: Der österreichisch-kanadische Auto-Zulieferer könnte vom Sportwagen-Bauer Porsche <PAH3.ETR> eine hohe Kompensation verlangen, falls Porsche tatsächlich seinen Fertigungsvertrag kündigt.
Jetzt ist es also offiziell – der Porsche-Chef der Michael Macht hat ein (zumindest kleines) Machtwort gesprochen. Der Porsche-Boxter wird wohl bald bei Karmann in Osnabrück und nicht wie geplant bei Magna in Österreich gebaut.
Der Sportwagenbauer hat heute morgen Gespräche mit dem Automobilzulieferer und Auftragsfertiger Magna über die Fertigungsvereinbarung für den Sportwagen Boxster bestätigt. Über den genauen Inhalt der Verhandlungen wollte sich der Chef der Porsche AG, Michael Macht, am Mittwoch auf der Bilanz-Pressekonferenz allerdings nicht äußern. mehr »
Laut der «Neuen Osnabrücker Zeitung» von heute morgen will der Stuttgarter Sportwagenhersteller Porsche Teile seiner Produktion nach Osnabrück verlegen – bald sollen zehntausende der Porsche-Fahrzeuge pro Jahr in Osnabrück vom Band laufen,
Im Detail: Ab dem Jahr 2012 sollten dem Bericht zufolge rund 130 000 Autos der Porsche-Modelle Boxster und Cayman in den ehemaligen Karmann-Werkshallen gefertigt werden. Dieser Auftrag solle jetzt nicht mehr an den österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna vergeben werden. mehr »
neues Selbstbewusstsein in Detroit: Raus aus der Krise will der US-Autobauer GM so schnell wie möglich. Daher will der Opel-Mutterkonzern General Motors laut dem “Wall Street Journal” schon in diesem Jahr mit der Rückzahlung des rettenden Milliardenkredits der US-Regierung beginnen.
Dies wolle GM am Montag bei der Vorstellung von Zahlen für das dritte Quartalankündigen, berichtete das “Journal” am Montag unter Berufung aufeine informierte Person. GM wolle pro Quartal eine Milliarde Dollarzurückzahlen. mehr »
Die Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Facen dicke nach dem Hickhack um Staatshilfe für General Motors. Die CDU-Politikerin hat von GM jetzt eindeutige Aussagen verlangt, ob der ameirkanische Motor-Riese Staatshilfen für seine deutsche Tochter Opel haben will oder nicht. Merkels Sprecher Ulrich Wilhelm sagte am Freitag der Deutschen Presse-Agentur dpa: “Die Bundesregierungerwartet von General Motors, Klarheit herzustellen.” mehr »
Ende der Eiszeit zwischen VW und Magna. Entwarnung beim österreichisch-Kanadischen Auto-Zulieferer Magna – Volkswagen will weiterhin Aufträge an Magna herausgeben.
Nach der gestoppten Übernahme von Opel durch Magna will Volkswagen dem kanadisch-österreichischen Auto-Zulieferer weiterhin Aufträge geben. Das meldet die «Bild»-Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe unter Berufung auf einen Konzern-Sprecher.
Das Blatt zitiert ihn mit den Worten: «Wenn Magna nicht als Wettbewerber agiert, werden wir unsere Geschäfte konstruktiv weiterführen wie bisher.» VW reagiert damit auf die Ankündigung von General Motors, die deutsche Tochter selber zu behalten.
ImSeptember hatte VW-Chef Winterkorn Magna indirekt gedroht, dem ZuliefererAufträge zu entziehen, sollte er durch die Opel-Übernahme als Wettbewerber vonVW auftreten.
(tf/ar/dpa)
Die Opel-Mutter hat mit der Rückzahlung des Überbrückungskredits begonnen. Magna fordert seinerseits 100 Mio. $ von GM.
r Der Autobauer General Motors (GM) hat mit der Rückzahlung des Überbrückungskredits für seine deutsche Tochter Opel begonnen. Am Dienstag seien 200 Mio. Euro Staatshilfe zurückgegeben worden, sagte der Finanzvorstand des Europageschäfts von GM, Enrico Digirolamo, laut einer Mitteilung der Europazentrale. 600 Mio. Euro stünden noch aus. Er erwarte, dass auch dieses Geld vor Auslaufen des Kredits am 30. November zurückgegeben werde.