Der Motorenhersteller Deutz <DEZ.ETR> hat nach einem erfolgreichen dritten Quartal die Prognose für das Gesamtjahr bekräftigt. Im Zeitraum zwischen Juli und September legten die Neubestellungen weiter zu, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. „Die Geschäftsentwicklung von Deutz ist sehr zufriedenstellend und die Nachfrage nach unseren Motoren bis dato weiterhin hoch“, sagte Unternehmenschef Helmut Leube. Die Entwicklung im nächsten Jahr sei aber mit erheblichen Unsicherheiten behaftet. Das Management erwartet eher eine Stagnation als eine Rezession der Märkte. Deutz sei auch für einen Geschäftsrückgang vorbereitet und könne im Falle eines Abschwungs weiter Geld verdienen.
Im dritten Quartal erzielten die Kölner einen Konzerngewinn von 20,7 Millionen Euro und setzten sich damit deutlich vom Vorjahr ab, als noch ein Verlust von 13,1 Millionen Euro in der Bilanz gestanden hatte. Die gestiegene Profitabilität kam aus dem operativen Geschäft. Die EBIT-Rendite kletterte den Angaben zufolge von 4,2 Prozent auf 6,3 Prozent. Die Zahl der verkauften Motoren wuchs um mehr als 50 Prozent auf 61.310 Stück. Damit wurde ein Umsatz von 399,4 Millionen erzielt, 40 Prozent mehr als im Vorjahr.
Für das Jahr 2011 hat sich Deutz einen Motorenabsatz von mehr als 225.000 Stück vorgenommen. Die Erlöse sollen von 1,3 Milliarden im Vorjahr auf 1,5 Milliarden Euro steigen. Zugleich soll ein operatives Ergebnis von rund 90 Millionen Euro erzielt werden.