Die Feststellbremse wird umgangssprachlich auch Handbremse genannt. Sie soll das Wegrollen des Fahrzeugs beim Parken an Steigungen oder im Gefälle verhindern. Betätigt wird die Bremse in der Regel über einen Hebel zwischen den vorderen Sitzen: Zieht man den Hebel nach oben, wird ein Seilzug in Bewegung gesetzt, der über einen Umlenkhebel auf die Bremsklötze der Räder an der Hinterachse wirkt. Das erläutert der TÜV Nord in Hannover.
Es gibt aber auch Systeme, die über eine Fußraste bedient werden. Außerdem sind elektromechanische Feststellbremsen auf dem Markt, die über einen Knopf an den Armaturen oder der Mittelkonsole angesteuert werden. Die Feststellbremse wirkt laut dem TÜV wesentlich schwächer als die Betriebsbremse. Deshalb wird empfohlen, am Berg oder am Hang zusätzlich den ersten Gang einzulegen – oder den Automatik-Wählhebel auf «P» zu stellen, um die Räder möglichst sicher zu blockieren.