
Der Online-Ableger des Münchner Nachrichtenmagazins “Focus” ist nach wie vor Google News’ Liebling:
Im sogenannten “Google News Value Rank” kann Focus.de seinen ersten Platz im diesen Monat behaupten.
Für diese Auswertung von Searchmetrics analysiert der Suchmaschinen-Experte vier mal pro Stunde rund um die Uhr wie viele Artikel und Schlagzeilen von den verschiedenen Publishern auf der Google News Startseite und in den Unterkategorien erscheinen.
Eine Rolle spielen zudem die Positionen der Nachrichten und wie lange sie bei Google News gelistet sind.
Focus Online liegt demnach wie im Vormonat vor Welt Online und süddeutsche.de. Spiegel Online ergattert den vierten Platz. Interessant dabei: Der Searchmetrics-Index von Focus Online ist fast doppelt so hoch wie der von Spiegel Online.
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Es gibt also auch noch gute Nachrichten in der Technik-Branche. Heute überraschenderweise vom US-Mobilfunkriesen Motorola, der im nun zu Ende gegangenen 2. Geschäftsquartal 2009 einen Gewinn von 26 Millionen US-Dollar verbuchen kann. Im Jahr zuvor hatte Motorola noch ein Minus von 231 Millionen Dollar verschmerzen müssen.
Insbesondere die Motorola-Belegschaft zahlte einen äußerst hohen Preis für den “Turn around”, die Rückkehr des New Yorker Handy-Riesen in die Gewinnzone: Motorola hatte im ersten Halbjahr 2009 gut 8.000 Mitarbeiter entlassen.
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Unterhaltungsgigant Disney und Noppenspielzeugfabrikant Lego haben im Februar eine Zusammenarbeit vereinbart. Und da sind sie auch schon: Lego Mini-Figuren aus der Toy-Story-Welt. Zu kauifen wird es die aber erst nächstes Jahr geben. Dann wird man ausserdem Figuren aus Cars und dem kommenden Prince of Persia Film bekommen.
Ah. Die Welt wird wieder ein klein wenig bunter.
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Der gerüchteumwobene Crunchpad Tablet PC wird real. Zumindest sagt das der Hersteller des Geräts, Fusion Garage in Singapur. Das 1,2 kg leichte Gerät glänzt mit einem 12inch Touchscreen, und läuft mit der Netbook-typischen Bestückung von 1,6 GHz Intel Atom Prozessor mir 1GB RAM, WiFi und 3G-Mobilnetz.
Allerdings ist kein interner Speicher vorgesehen: Alle Programme laufen im Web, dort wird auch gespeichert. Dabei ist ein USB-Anschluss vorgesehen, nicht aber etwa mehr »

Ebay, Besitzer des IP-Telefonie-Dienstes Skype, musste vorgestern bekannt geben, dass die Zukunft des beliebten Gratistelefons ungewiss ist. Skype-Entwickler Joltid hatte den Dienst 2005 an das Internet-Auktionshaus verkauft, Teile der zugrunde liegenden Technik aber nur als Lizenz abgegeben.
Diese sei nun erloschen, so Joltid, die Nutzung durch Ebay daher illegal, die Gerichtsbehandlung ist für Juni nächsten Jahres angesetzt. Inzwischen bemüht sich Ebay, die P2P-Technik von Skype (zuvor schon in Kazaa verwendet, danach in Joost) durch eine Eigenentwicklung zu ersetzen, musste allerdings zugeben, dass dieses Bemühen scheitern könnte.
Schlimmstenfalls gehen also in einem Jahr bei Skype die Lichter aus; alternativ erwirbt Ebay bei Joltid eine neue Lizenz, was ich für wahrscheinlicher halte.
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TechPR Pressemitteilung *** Baden-Baden, 31.07.2009, Deutschland im Videospielfieber. 462 Millionen Euro investierten Verbraucher im ersten Halbjahr 2009 in Konsolensoftware. Marktführer ist erneut der Nintendo DS.
Deutschland spielt: im Wohnzimmer, unterwegs, im Park – einfach überall. Controller werden geschwungen, Tastenkombination gedrückt oder Gehirne gejoggt. 462 Millionen Euro investierten Verbraucher im ersten Halbjahr 2009 in Konsolensoftware. “Fast 13 Millionen Spiele wurden in Deutschland seit Jahresbeginn verkauft”, sagt Tanja Eisen, zuständige Projektleiterin bei media control GfK.
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Zur Premiere der Games Convention Online GCO auf der Leipziger Messe erwarten die Veranstalter mehr als 50 000 spielbegeisterte Besucher. Insgesamt 74 Aussteller aus acht Ländern haben sich für die weltweit erste Messe für Online- und Mobile-Games angekündigt. [Link]

Das amerikanische Social Network MySpace steht kurz davor einen eigenen E-Mail-Dienst namens “MySpace Mail” zu starten. Schon seit einigen Monaten testet MySpace den E-Post-Dienst, mit dem das Unternehmen einerseits webbasierten E-Mail-Diensten wie Gmail (Google), Yahoo Mail, Hotmail (Microsoft) oder GMX/Web.de Konkurrenz machen will – auf der anderen Seite möchte man Nutzer an den strauchelnden Social-Networking-Riesen binden, die in den letzten Monatne mehr und mehr in Richtung des Konkurrenten Facebook.com abwanderten.
Und gleich vom Start weg avanciert MySpace zu einem der größten Player im E-Mail-Markt überhaupt: Mit rund 130 Million Nutzer weltweit ist MySpace der viertgrößte E-Mail-Anbieter der Welt. In den USA steigt die Social Community gar sofort als Nummer 2 in den E-Mail-Ring – der US-E-Mail-Branchenprimus Yahoo Mail zählt in den Staaten 104 Millionen Nutzer.
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Noch mehr Trouble für The Pirate Bay (TPB): Am Donnerstag hat ein holländisches Gericht den Druck auf dem schwedischen Torrent-Tracker nochmals erhöht und den drei TPB-Betreibern Frederik Neij, Gottfrid Svartholm und Peter Sunde mit 30.000 Euro Strafgeld pro Tag gedroht (Maximalstrafe drei Millionen Euro), sofern der File-Sharing-Service nicht in den nächsten zehn Tagen aus dem Netz verschwindet. Der holländische Richter Wil Tonkens kommt damit Forderungen der BREIN, mehr »

Auch der amerikanische Unterhaltungsriese Walt Disney hat durch die anhaltende Wirtschaftskrise erneut einen massiven Dämpfer einstecken müssen: Der Gewinn der Micky-Maus-Company gab wie bei vielen anderen Medienunternehmen im letzten Quartal um mehr als ein Viertel auf 954 Millionen US-Dollar nach. Der Umsatz von Disney sackte um sieben Prozent auf rund 8,6 Milliarden US-Dollar ab.
Verantwortlich hierfür sind einerseits rückläufige Werbeeinnahmen der TV-Sender des Konzerns (etwa Disney Channel, ABC, ABC Family oder der Sportkanal ESPN). Zum anderen ist das Geschäft der Disney-Vergnügungsparks in den USA und Paris eingebrochen und auch die DVD-Verkäufe bei den Disney-Filmstudios knickten um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein.
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[Photo: Screenshot Disney.de]
US-Zeitungen gehen neue Wege der Finanzierung: Angesichts schwer rückläufiger Leserzahlen und Umsätze will sich das gute alte “Wall Street Journal” mit einem eigenen Social Network gegen die Krise stemmen. “WSJ Connect” nennt sich das neue Sozial-Netzwerk, mit dem das “Journal” insbesondere dem populären US-Business-Netzwerk LinkedIN das Wasser abgraben will. Schließlich verbucht LinkedIn (die Deutschland erfolgreich geklont von Xing) monatlich 15 Milionen Besucher auf seiner Webseite – während das WSJ gerade mal auf ein Drittel dieser Leserschaft kommt.
Ob dieser Ansatz von Erfolg gekrönt sein kann ist fraglich – beitreibt das WSJ doch bereits seit Ende 2008 das Social Network “WSJ Community”, welches bislang kaum Nutzer finden konnte. Allerdings setzt die Zeitung nun auf Hilfe von außen: Während man das bisherige Sozial-Netz “WSJ Community” im eigenen Haus entwickelte, wurde nun die Firma Slingshot Labs mit der Aufgabe betraut, das neue WSJ Connect umzusetzen, den man Verlagsintern bereits “LinkedIn Killer” nennen soll.
Der kalifornische Prozessor-Riese Intel setzt auf erneuerbare Energien und investiert über seinen Investment-Ableger Intel Capital insgesamt 10 Millionen US-Dollar in fünf Unternehmen, die sich mit sauberer Energie und Stromspartechnologien für Haushalte, Unternehmen und Rechenzentren beschäftigen.
Vier der Greentech-Start-ups kommen aus dem USA, eines der Unternehmen sitzt in Irland. Zu den fünf Firmen zählen die US-Unternehmen CPower, Grid Net, iControl, Convey Computers sowie die Firma Powervation aus Irland.
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Die Anklage gegen den ehemaligen Infineon Chef des Münchner Chip-Riesen Infineon, Ulrich Schumacher, ist zugelassen- Wie das Oberlandesgericht München am Donnerstag mitteilte, wurde die Anklage der Staatsanwaltschaft München gegen den Manager am Mittwoch zur Hauptverhandlung zugelassen. Die Vorwürfe gegen Schumacher lauten auf Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr in acht Fällen, Untreue, versuchten Betrug und Steuerhinterziehung in acht Fällen. Erster Verhandlungstermin ist der 14. September. Angesetzt sind 15 Verhandlungstage.