Die allermeisten deutschen Weblogs werden vom privaten Schreibtisch aus gepflegt – und handeln von Hobbys, so zumindest die Veranstalter der am Mittwoch beginnenden Bloggerkonferenz re:publica. Desweiteren ginge es in 99 Prozent aller Blogs um Freizeitthemen und Hobbys.
Medien
Microsoft zieht den Stecker bei Encarta: Digi-Enzyklopädie am Ende
Der Redmonder Softwareriese Microsoft steht unmittelbar davor, den Stecker seiner Digital-Enzyklopädie Encarta zu ziehen. Das ehrgeizige Projekt mit dem MS einst der altehrwürdigen Encyclopedia Britannica den Schneid abkaufen wollte ist damit nach knapp 16 Jahren gescheitert.
[Werbung] Good News: US-Internet-Reklame wächst 10 Prozent, hängt Kabel-TV ab
In den USA sind die Ausgaben für Internet-Werbung im Jahr 2008 um mehr als zehn Prozent auf 23,4 Milliarden US-Dollar gewachsen – das ist erstmals mehr als man in den Staaten für Kabel-Fernsehwerbung ausgab …
[Medienkrise] Arianna Huffington: Im Netz wird nur für Pornos und Finanz-Dienstleistungen bezahlt
Zum Glück haben wir Arianna Huffington von der „Huffington Post“, denn die hat den vollen Durchblick: „Paid Content funktioniert nicht“, sagt die – sagen wir mal PR-begabte – Wahl-Kalifornierin in der „Süddeutschen Zeitung“. Denn das einzige, wofür Nutzer zahlen würden, seien Pornos und Finanzservices. Ok, nur was ist daran bitte […]
Time Inc: Paid Content kommt wieder
Renaissance des Paid-Content: Die Time Inc, angeschlagener Verlagsableger des US-Medienriesen Time Warner, krempelt sein Online-Geschäftsmodell um und setzt künftig wieder auf Paid Content. Die Internet-Ableger des immer dünner werdenden „Time“-Magazins sowie von „People“, ergo Time.com und People.com, werden wieder kostenpflichtig – zumindest zu einem guten Teil.
Immobilien-Deal: New York Times bekommt 225 Millionen Dollar
Die strauchelnde alte Tante des US-Journalismus, die New York Times, hat sich etwas mehr Zeit erkauft: Durch ein sogenanntes „Sale-Lease-Back“-Geschäft, bei dem die Zeitung die erst vor kurzem gebaute neue Firmenzentrale in New York teilweise verkauft. Künftig residiert man dort zur Miete, bekommt dafür aber eine erneute Finanzspritze von 225 […]
[Zeitungssterben] Gratis-Netz-Porn kills Print: Nach dem Playboy nun auch Penthouse vor dem Ende?
Sexheftchen in der Krise: Nach dem „Playboy“ steht nun auch Konkurrent „Penthouse“ vor dem Aus. Während sich der Penthouse-Boss Marc Bell nach wie vor optimistisch gibt, schenkt der oberste Zahlenmeister, sprich COO des „Herren-Magazins“, dass Herren schon seit Jahren kaum wegen der guten Geschichten kaufen, reinen Wein ein: Der Verlag […]
[Zeitungssterben] Online statt Print: Post-Intelligencer nur noch online verfügbar
Internet statt Druckerpresse: Der amerikanische Großverlag Hearst, unter anderem Herausgeber des „San Francisco Chronicle“, macht ernst und stellt gedruckte Ausgaben von defizitären Zeitungen ein und wird diese künftig nur noch online publizieren. Erstes Opfer ist der „Post-Intelligencer“ aus Seattle, der nur noch im Web erscheinen wird.
[UPDATE] Zeitungssterben: San Francisco Chronicle wird geschlossen oder verkauft
Zeitungssterben: Der New Yorker Hearst-Verlag will den notleidenden „San Francisco Chronicle“ entweder verkaufen oder ganz dicht machen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Die größte Tageszeitung in Nordkalifornien, die neben der „San Jose Mercury News“ auch die wichtigste Technologie-Region der Welt, das Silicon Valley, abdeckt, hatte im vergangenen Jahr über 50 Millionen […]
[Update] [MedienKrise] Playboy macht 145 Mio Dollar Verlust; Online-Umsatz katastrophal. Folgt nun der Verkauf?
Männermagazin in der Klemme: Die Wirtschaftskrise setzt dem „Playboy“ zu. Der US-Medienkonzern weitete seinen Verlust im vierten Quartal auf 145,7 Millionen Dollar aus. Und es soll es für das Heft sogar noch schlimmer kommen: Für das erste Quartal 2009 erwartet man einen weiteren Rückgang der Anzeigenumsätze um 27 Prozent. Auch […]
