Facebook wappnet sich mit „War Room“ gegen Fake News

Facebook richtet

Um vor den Zwischenwahlen in Amerika gegen die Verbreitung von Fake News vorgehen zu können richtet Facebook einen „War Room“ ein.

Das unter grossem öffentlichen Druck stehende soziale Netzwerk Facebook läutet die heisse Phase im Kampf gegen die Verbreitung von Fake News über sein Portal ein. Wie die «New York Times» berichtet, baut der Konzern im Vorfeld der anstehenden Zwischenwahlen in den USA eine Zentrale auf, um die Verbreitung von Fake News zur politischen Einflussnahme zu verhindern.

Das neue Hauptquartier zur Bekämpfung von Wahlmanipulationen wird in der Firmenzentrale in Menlo Park untergebracht und «War Room» genannt. Ab nächster Woche sollen dort rund 20 Spezialisten Falschinformationen aufspüren und beseitigen sowie gefälschte Nutzerkonten sperren.

 

Facebook verstärkt Anstrengungen

 

Auch neu entwickelte Tools sollen dabei zum Einsatz kommen, um die Systeme laut Facebook proaktiv zu wappnen. Insgesamt sind bei Facebook zudem rund 300 Mitarbeiter darauf angesetzt, die Verbreitung von Fake News zu bekämpfen.

 

Die massenhafte Verbreitung gefälschter Nachrichten bei Facebook im US- Präsidentschaftswahlkampf 2016 hat weltweit für massive Kritik gesorgt hat. Der Konzern hat in der Folge verschiedene Massnahmen ergriffen, um Versuche der Manipulation über die Seiten des sozialen Netzwerkes einzudämmen.

 

Unter anderem setzt Facebook auf  Datenanalysen und spezielle Online-Tools, um Fake News und fragwürdige Aktivitäten zu entlarven. Die weltgrösste Social-Media-Plattform arbeitet auch mit externen «Fact Checkern» wie etwa FactCheck.org und Snopes.com zusammen, die Falschnachrichten aufspüren und mit einer Warn-Markierung versehen.

 

Politische Einflussnahme verhindern

 

Die Amerikaner wählen in sieben Wochen das Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senats neu. Das Ergebnis wird auch entscheidend dafür sein, ob Präsident Donald Trump seine Pläne realisieren kann.

 

Auch Brasilien und andere Länder, in den Wahlen anstehen, hat Facebook dem Bericht zufolge mit der neue Spezialeinheit im Blick.

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