Pay-Content: New York Times soll im Internet bald kosten

new-york-times-nytimes-nyt-com_screenshot by techfever.

Pay-Content-Vorreiter: Die gute alte Tante des US-Journalismus, die „New York Times“, setzt auf Bezahl-Inhalte und wird demnächst wohl nur noch kostenpflichtig im Internet angeboten.

Entsprechendes kündigte jetzt der „New York Times“-Verlagsleiter Bill Keller an. Der unter massivstem Druck stehende Medien-Manager will ordentlich Gas geben im Pay-Content-Markt – wie genau das Bezahl-Modell aussehen soll, soll schon in den nächsten Wochen präsentiert werden.

Wie viele andere US-Zeitungen leidet auch die „New York Times“ unter einer drastisch rückläufigen Entwicklung der Auflage und Werbeeinnahmen.

Jüngsten Reichweitenmessungen des Audit Bureau of Circulations (ABC) zufolge ist die Auflage der „Times“ in den letzten sechs Monaten (bis Ende September 2009) nochmals dramatisch eingebrochen – das Blatt musste erneut ein Minus von 7,2 Prozent verschmerzen.

Noch schlimmer sieht es bei Konkurrenten wie der „USA Today“ (Minus 17 Prozent) oder dem
„San Francisco Chronicle“ (Minus 25 Prozent) aus.

Zum Thema:

No Responses

  1. Pingback: uberVU 3. November 2009
  2. Pingback: Roland Riethmüller 4. November 2009

Leave a Reply

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.