[Medien-Krise] US-Zeitungsmarkt bricht weiter dramatisch ein

26. Oktober 2009 | by TechFieber.de

new-york-times-nytimes-nyt-com_screenshot by techfever.

Au weia, das kann ja mal heiter werden für die Print-Medienbranche: Die jüngsten Auflagenzahlen des Audit Bureau of Circulations (ABC) aus den USA sind da. (Old-School-)Verlegern aus der Tageszeitungsbranche sei geraten, sich angesichts dieser desaströsen Abwärtsentwicklung fest anzuschnallen.

Den jüngsten ABC-Reichweitenmessungen zufolge sind in den letzten sechs Monaten (bis Ende September 2009) die Auflagen von US-Zeitungen nochmals dramatisch eingebrochen. Folgendes Schreckensbild zeichnet sich ab, wenn nur einige ganz besonders krasse Beispiele genannt werden (Anmerkung: Die Zahlen beziehen sich auf die Wochentagsausgaben im Vergleich zum Vorjahrezeitraum März 2008 bis September 2008):

  • USA Today: Minus 17%
  • The New York Times: Minus 7.2%
  • The Washington Post: Minus 6.4%
  • Chicago Tribune: Minus 9.7%
  • San Francisco Chronicle: Minus 25.8%
  • The Star-Ledger: Minus 22.2%
  • The Boston Globe: Minus 8.4%
  • Chicago Sun-Times: Minus 12%
  • The Miami Herald: Minus23%
  • Orange County Register: Minus 10.1%

Im Schnitt sind die Auflagen der 379 von der ABC erfassten Zeitungen um 10,6 Prozent zurückgegangen.

Einzige Minimal-Positiv-Ausnahme ist das „Wall Street Journal“ mit einem kleinen Plus von 0,6 Prozent (auf 2.024.269 verkaufte Exemplare am Tag) – damit ist das „Journal“ nun vor der „USA Today“ die auflagenstärkste Zeitung der USA.

Zum Thema:

Mehr bei TechFieber zum Thema:

Comment (1)

  1. TechFieber says:

    […] ist die Auflage der “Times” in den letzten sechs Monaten (bis Ende September 2009) nochmals dramatisch eingebrochen – das Blatt musste erneut eine Minus von 7,2 Prozent […]

Antwort schreiben