Die wichtigsten Informationen zur CeBIT 2010 in Hannover im Überblick:
- MESSE-DAUER: Dienstag, 2. März, bis Samstag, 6. März 2010. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Messe um einen Tag verkürzt worden, damit die Kosten für die Aussteller sinken.
- AUSSTELLER: Rund 4150 Unternehmen aus 68 Ländern stellen auf einer Ausstellungsfläche von insgesamt 180 000 Quadratmetern ihre Produkte und Neuheiten aus. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein leichter Rückgang. Die Zahl der Aussteller bei der CeBIT ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken.
- TOP-THEMEN der CeBit 2010: Das Leitthema der Messe lautet «Connected Worlds» – unterschiedliche Technologien und Bereiche wachsen zusammen. Weitere Schwerpunkte sind etwa das mobile Internet, IT-Sicherheit, Verkehrstelematik und umweltfreundlichere Informationstechnik. Daneben gibt es zahlreiche Kongresse und Sonderschauen. mehr »

Es sind schwierige Zeiten für die CeBIT. Die Computermesse in Hannover sucht ihre künftige Rolle in der Hightech-Welt.
Zwar konnten die Veranstalter den drastischen Ausstellerschwund der vergangenen Jahre bremsen. Fachmessen wie der weltgrößte Treff der Mobilfunk-Industrie in Barcelona – nur wenige Wochen vor der CeBIT (2.-6. März) – aber haben an Bedeutung gewonnen. Dazu beschleunigt die Wirtschaftskrise den Strukturwandel in der Hightech-Industrie.
Zwar haben sich die Geschäftserwartungen in der deutschen IT- Branche verbessert. Nach einem Umsatzrückgang von rund 2,5 Prozent auf 142 Milliarden Euro im vergangenen Jahr erwartet der Branchenverband BITKOM für 2010 ein minimales Umsatzplus. Die Preise für PCs und Server aber sind weiter unter Druck. Bessere Geschäfte machen Firmen, die IT-Dienstleistungen anbieten.
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Mit der Hoffnung auf einen Aufwärtstrend in der Hightech-Branche startet am Montag die weltgrößte IT-Messe CeBIT in Hannover. Sie wird am Abend von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem spanischen Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero offiziell eröffnet.
Spanien ist Partnerland der diesjährigen CeBIT. Bis Samstag stellen rund 4150 Unternehmen aus 68 Ländern ihre Produkte und Neuheiten aus. Damit verlor die CeBIT nach einem kräftigen Einbruch im Wirtschaftskrisenjahr 2009 weitere Aussteller. Im vergangenen Jahr war die Ausstellerzahl auf rund 4300 gefallen – von mehr als 5800 Unternehmen im Jahr 2008.
Für das Publikum öffnet die Messe am Dienstag. Der Schwerpunkt der CeBIT 2010 heißt «Connected Worlds» – mit Hilfe des Internet vernetzte Welten. Zu weiteren großen Themen zählen das schnelle mobile Internet, IT-Sicherheit, Verkehrstelematik und umweltfreundlichere Informationstechnik. Daneben gibt es zahlreiche Kongresse und Sonderschauen.
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Der Zwang zu wirtschaftlichen Entscheidungen inVerwaltungen, Firmen oder Krankenhäusern wird die IT-Branche aus Sicht der IBM Deutschland wachsen lassen. “Derzeit wird noch viel aus dem Bauch entschieden. Wir liefern aber die Soft- und Hardware, die eine Bewertung der rasant zunehmenden Datenmengen zulässt und Informationen in Wissen umfunktioniert”, sagte der Chef des Computerunternehmens, Martin Jetter mehr »
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat zur weltgrößten IT-Messe CeBIT vor den Risiken des Internets gewarnt. Die Politik müsse sich auch mit Gefährdungen aus dem Internet auseinandersetzen, sagte Merkel am Wochenende in ihrem wöchentlichen Internet-Podcast.
«Das bedeutet nicht, dass wir die Freiheit des Internets unnötig einschränken wollen, aber es bedeutet eben auch, dass umfassend Rechtssicherheit für die Menschen gewährleistet werden muss.» Daher werde die Bundesregierung auch weiter dafür sorgen, «dass – zum Beispiel im Falle der Kinderpornografie – das Löschen von solchen Seiten möglich sein wird, um Menschen vor Gefahren zu schützen». Das Internet sei kein rechtsfreier Raum.
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Wachablösung im deutschen Handy-Markt – bittere Pille für den finnischen Nokia-Konzern: Der koreanische Consumer-Electronics-Riese Samsung hat laut neuesten Marktforschungsdaten der GfK aus Nürnberg im Handy-Markt in der Bundesrepublik den strauchelnden Weltmarktführer Nokia aus Finnland abgelöst. Und Samsung holt auch international mit Riesenschritten auf. mehr »
Mit dem Bildschirm-Computer iPad will der Elektronikkonzern Apple in den kommenden Monaten eine neue Gerätekategorie am Markt durchsetzen. Doch die Idee eines «Tablet Computers» ohne eine Hardware-Tastatur ist nicht wirklich neu.
Vor zehn Jahren auf der Computermesse CeBIT 2000 präsentierte das Unternehmen Höft & Wessel aus Hannover ein «Webpanel», das dem Konzept des iPad sehr nahe kam. Mit dem «skeye.pad» sollten man über eine Mobilfunkverbindung oder den Funkstandard DECT drahtlos im Internet surfen können.
Das «Webpanel» aus Hannover erhielt zwar damals einen Best-of-CeBIT-Preis der Fachzeitschrift «Chip». In Serie für den Massenmarkt wurde das Gerät allerdings nie gebaut. Die Entwickler bei Höft & Wessel bauten aus dem Prototypen später verschiedene robuste mobile Spezialgeräte, die heute etwa bei den «Gelben Engeln» des ADAC im Einsatz sind oder Speditionen bei der logistischen Steuerung ihrer Lastwagen helfen. Auch die Bildschirme der Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn gehen letztlich auf die «Webpanel»-Entwicklung in Hannover zurück. mehr »
Zur bevorstehenden IT-Messe CeBIT in Hannover beantwortete der Präsident des Branchenverbandes BITKOM, August-Wilhelm Scheer, Fragen der Deutschen Presse-Agentur dpa.
Frage: Wo steht die CeBIT derzeit aus Ihrer Sicht, auch angesichts des Ausstellschwunds und der zunehmenden Bedeutung von Konkurrenz- Messen wie CES in Las Vegas und IFA in Berlin für die Unterhaltungs- Elektronik und des Mobile World Congress in Barcelona für die Telekom-Branche?
Scheer: «Diese Messen können allenfalls in Teilbereichen mit der CeBIT konkurrieren – Consumer Electronics hier, Mobilfunk dort. Als breite Plattform für die gesamte Welt von IT, Telekommunikation und Internet ist die CeBIT auch im weltweiten Vergleich einzigartig. In diesem Jahr ist es gelungen, eine Reihe von Firmen wieder oder überhaupt ganz neu auf die CeBIT zu holen: Amazon, Dell, Ericsson und Motorola sind solche Beispiele. In diese Richtung der Telekommunikations- und Internetfirmen müssen wir weiterarbeiten.»
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Der kalifornische Chip-Konzern Intel aus Santa Clara, seines Zeichens größter Prozesssor-Hersteller der Welt, hofft weiterhin auf eine starke Position auch im Geschäft mit Handy-Chips, in dem der Halbleiter-Konzern bisher kaum vertreten ist. Auf das erste Intel-Smartphone von LG würden weitere folgen, sagte Intel-Chef Paul Otellini (siehe Bild oben) der «Wirtschaftswoche».
Er hoffe auch auf den Einsatz von Intel-Chips in Geräten wie Apples Handy iPhone oder der Tablet- Computer iPad sowie in Mobiltelefonen mit Microsofts neuem Betriebssystem Windows Phone 7.
Bisher machen im Smartphone-Markt vor allem Spezialchip-Hersteller wie ARM das Geschäft. Intel versucht schon seit Jahren, im Mobilfunk- Markt Fuß zu fassen, doch seine Handy-Chips gelten unter anderem als zu stromhungrig. Auch Apple setzt bei Computern zwar auf Intel-Chips, beim iPhone aber auf andere Anbieter. Und im neuen iPad wird ein eigener Apple-Chip stecken.
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Die Bundesregierung wird Googles umstrittenem Straßenansicht-Dienst «Street View» keine Steine in den Weg legen. Der Internet-Konzern will demnächst im Detail aufgenommene Straßenzüge auch deutscher Städte online zeigen.
«Diejenigen, die finden, dass dies ein Eingriff in ihre private Sphäre ist, können von ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch machen», sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in ihrem wöchentlichen Internet-Podcast. Das Verbraucherschutzministerium habe dafür auf seiner Internetseite einen Musterbrief vorbereitet.
Damit griff Merkel weitergehende Forderungen von Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) nicht auf, die unter anderem engere gesetzliche Grenzen für Googles Dienst verlangt hatte. Aigner hatte Google in den vergangenen Wochen wiederholt in scharfen Worten vorgeworfen, unter anderem mit «Street View» die Privatsphäre der Bürger zu verletzen.
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Ladies and Gentlemen, es ist mal wieder so weit, die Cebit, manche sagen ja auch die “Tradeshow from Hell” (vor allem Amerikaner), steht vor der Türe. Die größte und bekannteste Tech-Messe der Welt öffnet am 2. bis 6. März 2010 offiziell ihre Pforten. Und schon an den Tagen zuvor beginnt das Rahmenprogramm der sogenannten “Leitmesse” in Sachen Computer & Co. mehr »

Ein neuer Tag am Googleplex in Silicon Valley. Ein neuer Service des Suchmaschinen-Banchenprimus Google. Die nimmermüden Googler haben mal wieder einen neuen Dienst lanciert und den Online-Suchdienst um einen Filter für die Ortsbestimmung erweitert.
Ab diesem Wochenende können Google-Nutzer in den Staaten ihre Internet-Suchen erleichtern, indem sie das neue Werkzeug “Nearby” in dem Werkzeugepanel benutzen.
Der neue Suchfilter soll laut Google besonders hilfreich sein, da dieser nicht nur über Stichwort-Suchen funktioniert, sondern auch geografisch.
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Der Mobilfunk-Riese O2 hat auf dem hart umkämpften deutschen Markt im vergangenen Jahr weiter zulegen können. Bestes Indiz hierfür: Die Zahl der Mobilfunk-Kunden wuchs im abgelaufenen Jahr 2009 um 9,2 Prozent auf rund 15,5 Millionen, wie die deutsche Tochter des spanischen Konzerns Telefónica am Freitag in München mitteilte.
Der gesamte Umsatz stieg verglichen mit 2008 um 4,2 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis des viertgrößten Anbieters auf dem deutschen Mobilfunkmarkt legte im vergangenen Jahr um 19,3 Prozent auf 918 Millionen Euro zu. mehr »