Der langjährige Siemens-Chef Heinrich von Pierer schreibt seine Memoiren. Das berichtet die «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung» unter Berufung auf das Umfeld des Ex-Managers. Erscheinen solle das Buch in einem Jahr – vor dem 70. Geburtstag, den Pierer im Januar 2011 feiere. Das Buch werde Unangenehmes nicht aussparen, schreibt die Zeitung, «ohne dass Pierer mit einzelnen Personen abrechnet». mehr »

Milliarden-Verlust für Software-Milliardär: Wie das Hamburger Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» vorab aus seiner am Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, soll der SAP-Gründer Klaus Tschira ein großer Lehman-Gläubiger sein.
Laut dem Magazin soll Tschira beim New Yorker Konkursverwalter der Pleite gegangenen US-Investmentbank Lehman Brothers eine Forderung von knapp einer Milliarde Dollar eingereicht haben.
Der Milliardär aus Süddeutschland habe 2007 sein Paket aus SAP-Aktien gegen Kursverluste absichern wollen. Weil Lehman nach dem Konkurs nicht mehr zahlen konnte, habe Tschiras Stiftung und seine Beteiligungsfirma nun Forderungen in Höhe von 977 Millionen Dollar angemeldet, schreibt das Magazin.
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Das juristische Gezanke um Musikvideos im Internet in Deutschland hält weiter an. Im Streit zwischen dem deutschen Musikrechteverwerter Gema und der zu Google gehörenden Internet-Video-Plattform YouTube um die Bezahlung von Musikvideos gibt es weiter keine Einigung.
Es habe «konstruktive und angenehme Gespräche» gegeben, berichtete das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel» vorab unter Berufung auf Verhandlungskreise. Jedoch gebe es auch nach einem Spitzentreffen zwischen Google-Europachef Philipp Schindler und Gema-Chef Harald Heker noch einiges zu klären. mehr »

Elektro-Flitzer auf Rekordfahrt: Der kalifornische E-Sportwagen Tesla Roadster hat seinen eigenen Reichweiten-(Welt-)Rekord verbessert und schaffte jetzt beim “The Global Green Challenge” in Australien satte 313 Meilen, also 501 Kilometer mit einer Akku-Ladung.
Im April konnte der Tesla Roadster immerhin schon mal 241 Meilen mit einer Akku-Ladung zurücklegen.
Und nicht nur technisch geht es bergauf für den Elektro-Car-Pionier aus dem Silicon Valley – seit Sommer schreibt das Start-up auch schwarze Zahlen.
Die Öko-Flitzer-Spezialisten in San Mateo machten der Krise zum Trotz im Juli 2009 gute 20 Millionen Dollar Umsatz und eine Million Dollar Gewinn.
Die E-Roadster-Firma Tesla, an der seit Mai auch die Daimler AG mit zehn Prozent beteiligt ist, konnte im Juli 2009 die Rekordzahl von 109 Fahrzeugen ausliefern.
Die Plugin-E-Sportwagen von Tesla kosten um die 109.000 Dollar. Pro Stück, versteht sich.
Zum Thema:
Leider sind die Kommentare beim Spreeblick-Blog geschlossen. Daher auf diesem Wege: Danke, Johnny, du sprichst mir aus dem Herzen! Deine Antwort auf Eva Schweitzers Brief zur Blog-Abmahnung ist goldrichtig und sehr lesenswert.
Stellungnahme von Eva Schweitzer zur Blog-Abmahnung [Update]
Zum Thema auch noch ein schöner Kommentar auf Schweitzers Reaktions-Taz.de-Eintrag von Ulrike Thiele:
“Sie beklagen, dass besagter Philipp sich nicht zuerst an Sie sondern an Spreeblick gewendet hat, um die Geschichte publik zu machen. Sie wiederum haben sich aber auch nicht zuerst an Philipp gewandt, sondern ihm gleich mal eine Schadenersatzklage von Ihrem Anwalt zukommen lassen.”
Die Kollegin Schweitzer hat sich ordentlich in die Nesseln gesetzt.
Dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen.
Zum Thema:

Pikant-brisante Domain-Registrierungen in Deutschland. Wie zu erwarten war, sind nach der vor rund einer Woche gestarteten Vergabe von ein- und zweistelligen Wunschadressen für Webseiten bei der Domain-Registrierungsstelle Denic zwei fragwürdige Reservierungen eingegangen.
Nach einem Vorabbericht des Nachrichtenmagazins «Focus» wurden die Web-Adressen kz.de und ss.de vergeben. Diese Entscheidung sei bewusst getroffen, «da die Begriffe als solches nicht rechtswidrig sind, sondern in Kombination mit entsprechenden Inhalten durchaus der Aufklärung dienen können», sagte Denic-Chefin Sabine Dolderer dem Magazin. mehr »
Vom Spitzelskandal bei der Deutschen Telekom ist angeblich auch der frühere ZDF-Chefredakteur Klaus Bresser betroffen. Die «Süddeutsche Zeitung» (Samstagausgabe) berichtete vorab unter Berufung auf einen Bericht des Bundeskriminalamtes (BKA) für die Bonner Staatsanwaltschaft, 2004 seien Telefonverbindungsdaten eines mit Bresser bekannten Geschäftsmannes aus Wiesbaden erfasst worden, der zeitweise in den USA gelebt und von dort aus den ehemaligen ZDF-Chefredakteur angerufen habe. Die Staatsanwaltschaft Bonn ermittelt wegen der Affäre gegen mehrere Beschuldigte.
Dem Blatt zufolge soll sich der international tätige Geschäftsmann der Telekom vor einigen Jahren als Berater bei der geplanten Übernahme einer Mobilfunkfirma in Polen angeboten haben. Deshalb habe die Telekom mit Hilfe der Berliner Detektei Network Informationen über den Mann gesammelt, schrieb die Zeitung. Network habe die Telekom im August und November 2004 mit diversen Informationen über den Wiesbadener Geschäftsmann versorgt. In einer Network-Übersicht seien die Ferngespräche des Mannes zwischen Juni und September 2004 aufgelistet worden, darunter auch Telefonate mit Bresser. Laut BKA habe Network der Telekom sogar noch mitgeteilt, die Anrufe des Wiesbadener Geschäftsmannes von den USA aus bei Bresser seien «besonders hervorzuheben». mehr »

In der ehemaligen Weltstadt mit der charmant verschlafenen Atmosphäre (Augsburg) findet in der kommenden Woche, und von der nationalen Presse unbeachtet, zum wiederholten, wenn nicht gar achten Mal das Lab30 statt. Ein elektronisches Kunstlabor. Im wesentlichen eine Ausstellung zeitgemässer und daher vorwiegend elektrifizierter Kunst von durchaus internationalen Urhebern, bis hin zum Kurzfilm und/oder Videogame. Beginn Donnerstag, 5.11.,19:30, Fortsetzung Freitag 6., und Samstag 7. Nachts dann die passende elektronische Klangkulisse in den Seitenflügeln des Veranstaltungsgebäudes, einem wuchtigen ehemaligen Militärbau aus der militärfreudigen braunen Ära unseres schönen Heimatlandes, wenn auch geprägt durch die längere Benutzungszeit durch unsere US-amerikanischen Befreier und Aliierten. Eine lustige Mischung. Ich bin auf jeden Fall am Donnerstag dort, wahrscheinlich auch am Freitag und Samstag. Wo? Hier: Kulturhaus abraxas, Sommestr. 30, 86156 Augsburg (0821) 324 6356
ersatzweise als internetradio via stromlabor
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Die Schweizer Firma ReVolt hat angekündigt, demnächst neuartige Akkus auf Zink-Basis in einer Grösse auszuliefern, die bereits für Mobiltelefone ausreicht. Ursprünglich in Norwegen von Sintef entwickelt, verwenden die neuen Batterien Luftsauerstoff zum Binden von elektrischer Leistung beim Aufladevorgang und geben ihn beim Entladen wieder ab.
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Elektronisches Bezahlen soll mit PayPhrase einfacher werden. Meint zumindest Amazon. Wer einen Amazon Account hat, kann dort einen Satz aus mindestens zwei Wörtern plus einen vierstelligen Zahlencode eingeben. Mit dieser Kombination kann man dann bei Online-Shops wie Buy.com, J&R Electronics, DKNY, Car Toys einkaufen. Hm. Das ist vielleicht nicht sicherer als Name und Passwort, aber wahrscheinlich nicht leichter zu merken. Ach, und jede Wortkombination kann nur von einem Benutzer verwendet werden. Und das alles erstmal in den USA.
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Ab dem 16. November können Internetadressen in nicht-lateinischer Schrift registriert werden. Das gilt allerdings nur für die entsprechenden TopLevelDomains. Zur Verdeutlichung: Chinesen können keine arabischen Schriftzeichen für eigene Domains benutzen, Griechen keine kyrillischen Domains benutzen, und alle zusammen müssen für Dot-Com oder Dot-Org-Adressen weiterhin lateinische Buchstaben, die einstelligen Zahlen und maximal ein Minus eintippen. Noch ist nicht sicher, ob das alles auch wirklich gut funktionieren wird, aber man arbeitet zumindest mal daran.
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Datenpanne, die xxx-te: Wie sagten, ähem schrieben wir gestern so schön? Und täglich grüßt die Datenpanne. Was klingt wie in einem schlechten Film, ist leider satte Wahrheit. So auch heute. Denn das berichtete Datenleck beim Online-Buch-Großhändler Libri ist nach Angaben des Hamburger Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar größer als angenommen. Neue Erkenntnisse dokumentierten, dass die Konten von verschiedenen Buchhändlern nicht hinreichend gesichert waren, teilte Caspar mit. Libri habe den Buchhändlern auf der Website sogenannte Stores zur Verfügung gestellt.
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Mit der “Mobile Power Station” kommt nun auch in Deutschland ein praktischer Öko-Lader für das Apple iPhone (und iPod touch) auf den Markt.
Das auch “iPhone Solar Akku Case” genannte Zusatz-Gadget versteht sich als “3-in-1″-Hülle – denn das Case ist iPhone-Schutzhülle, -Akku und -Solarzelle in einem.
Der 1600mA-Akku verfügt zudem über eine in die Hüllenrückseite integrierte Solarzelle, die den Akku ständig wieder auflädt – laut Hersteller reicht schon ganz normales Tageslicht.
Technische Details
Farbe: Schwarz
Akkuleistung: 1600 mA
Input: 5V/0.8A
Output: 5V/0.5 A
Maße: 125 x 67 x 23 mm
Ports: Dock-Port, USB-Port, USB-mini Port
Das “iPhone Solar Akku Case” kostet 50 Euro. Ab Ende November verfügbar bei Arktis.de
