Ex-AMD-Chef Hector Ruiz in Insiderhandel-Skandal verstrickt

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Geschwätziger Hector: Der ehemalige CEO des kalifornischen Chip-Herstellers AMD, Hector Ruiz, steht laut dem „Wall Street Journal“ unter dem dringenden Verdacht des Insiderhandels. Der Chip-Manager Ruiz soll sensible Interna ausgeplaudert und als Informant für illegale Aktiengeschäfte gedient haben.

Der jüngste Skandal markiert den bislang größten Fall von Insiderhandel bei Hedgefonds in den Vereinigten Staaten – dennoch könnte der gebürtige Mexikaner ungeschoren davonkommen. Denn Ruiz soll dem Medienbericht zufolge in dem Verfahren nicht direkt beschuldigt werden.

Der Chip-Hersteller AMD, weltweit die ewige Nummer zwei hinter dem Prozessor-Branchenprimus Intel, will die „Situation“ jetzt ganz genau untersuchen.

Hector Ruiz war bis Juli 2008 Vorstandsvorsitzender von AMD. Im Jahr 2000 trat er AMD als President und Chief Operating Officer bei, im April 2002 wurde er Nachfolger von AMD-Gründer Jerry Sanders als Chief Executive Officer.

Im Sommer 2008 war der äußerst sympathische und bescheidene Hightech-Manager aufgrund schlechter Geschäftszahlen als CEO zurückgetreten. Ruiz‘ Nachfolger als Firmenchef ist Dirk Meyer.

Der AMD-Konzern unterhält auch Produktionsstandorte in Sachsen.

(Photo Hector Ruiz, CEO AMD Wikimedia)

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