[Greentech] Wellengeneratorschiffe fischen Strom aus dem Meer

18. Juli 2011 | by Fritz Effenberger

Das Fraunhofer Institut, genauer dessen „Center for Manufacturing Innovation“ in Boston stellte aktuell ein neues Konzept zur Energiegewinnung auf der Clean Technology 2011 Conference and Expo vor: Wellenkraftgeneratoren werden bisher in Küstennähe verankert und mit Seekabeln an des Stromnetz angebunden.

Nach dem Fraunhofer-Entwurf werden die Stromerzeuger statt dessen auf kleine Schiffe von circa 50 Metern Länge montiert, so dass diese auf offener See ankern, dort aus Wasserwellen Strom generieren und diesen in Batterien speichern. Teure Seekabel sind dadurch unnötig. Die Generatoren erzeugen dabei etwa ein Megawatt, die Akkus fassen 20 Megawattstunden, so dass ein solches Stromerzeuger-Schiff nach 20 Stunden wieder in den Hafen zurückkommt, um dort seine Energie ins Netz einzuspeisen.

Die Fraunhofer-Ingenieure kalkulieren, dass auf diesem Weg eine Kilowattstunde für 15 US-Cent (oder 10,7 Eurocent) erzeugt werden kann, was einen herausragend konkurrenzfähigen Preis im Sektor der alternativen Energieerzeugung darstellt.

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