Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar befürchtet, dass auch Onlinekäufer in Deutschland von den Daten-Sammelaktionen amerikanischer Geheimdienste betroffen sind. Angesichts der NSA-Enthüllungen könne es „als sicher gelten, dass die von Unternehmen erhobenen Daten und Profile auch bei staatlichen Stellen landen oder von diesen zumindest abgerufen werden können“, sagte Schaar der „Welt“.
Autor: TechFieber.de
Fliegen | BER-Schlamassel und kein Ende: 400 Millione Mehrkosten für Flughafen Berlin?
Die Kosten für Berlins Großflughafen BER steigen weiter. Vor der Aufsichtsratssitzung der Flughafengesellschaft am 16. August kursieren im höchsten BER-Gremium neue Zahlen über Mehrkosten in dreistelliger Millionenhöhe. Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ berichtet, könnten sich die Baukosten am Ende danach noch einmal um bis zu 400 Millionen Euro erhöhen.
Prism | „Zeit privater Datenautobahnen muss enden“ – Linke fordern Internet-Verstaatlichung und „Wahrheitskommission“
Neues aus Absurdistan: Angesichts der NSA-Datenspähaffäre fordert die Linke die Verstaatlichung von Datenautobahnen. In der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte Parteichef Bernd Riexinger: „Die Zeit der privaten Datenautobahnen muss enden. Wenn die Telekommunikationsnetze in öffentliches oder gemeinwirtschaftliches Eigentum kommen, kann man sehr viel wirksamer den Schutz vor amerikanischen Spionageangriffen organisieren.“
Spionage | BfV: Verfassungsschutz nutzt NSA-Software XKeyscore nur als „Miniversion“
Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) verfügt nach Informationen der Tageszeitung „Die Welt“ lediglich über eine Miniversion der NSA-Software XKeyscore. Sie werde seit dem Frühsommer testweise lediglich an einem Computer verwendet, der nicht einmal an das Internet angeschlossen ist.
Apfelgerüchte | Neue Gerüchte über Low-Budget-iPhone von Apple
Die Gerüchteküche brodelt weiter munter pber ein billiges „Einsteiger-iPhone“ sorgen unter Apple-Fans für Aufregung. Ein User der chinesischen Microblogging-Plattform „Sina Weibo“ hatte angebliche Bilder des Billig-iPhone hochgeladen. Wie das Medien-Portal CNET berichtet, zeigt das Foto die Rückseite einfarbiger Kunststoffhüllen mit Apple-Logo und dem klassischen iPhone-Aufdruck.
Spionage | École de guerre économique rechtfertigt französische Industriespionage
Christian Harbulot, Gründer und Direktor der Pariser Schule für Wirtschaftskrieg, rechtfertigt französische Industriespionage. „Frankreich macht, was es kann, mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln, mit sehr begrenzten Zielen“, sagte Harbulot der „Welt am Sonntag“ vor dem Hintergrund der Diskussion um die Abhörpraktiken amerikanischer Geheimdienste. „Frankreich ist genau wie Deutschland […]
Mobile-Wars | Apple und Samsung verhandeln weiter über Patente
Waffenstillstand in Sicht? Die Errivalen Apple und Samsung versuchen laut einem Zeitungsbericht weiterhin, ihren festgefahrenen Patentkrieg beizulegen. Unter anderem gab es Treffen in Seoul im Dezember, und im Februar schienen die Seiten sogar einer Einigung nahe. Das berichtete das «Wall Street Journal». Die Gespräche gingen weiter, hieß es unter Berufung […]
Prism | Grüne: Deutschland soll Edward Snowden Asyl geben
Jürgen Trittin, Spitzenkandidat der Grünen für die Bundestagswahl, ist der Ansicht, dass Deutschland dem ehemaligen US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden Schutz bieten müsse. „Natürlich muss Deutschland Edward Snowden Schutz bieten. Es ist eine Peinlichkeit für einen Rechtsstaat wie unseren, dass Snowden jetzt offenbar bei Putin Schutz suchen muss“, sagte Trittin im Gespräch […]
Prism | SPD-Innenexperte Hartmann erhöht Druck auf Innenminister Friedrich
Der SPD-Innenexperte Michael Hartmann hat Bundesinnenminister Peter (CSU) aufgefordert, sich über die Ergebnisse seiner USA-Reise im Zusammenhang mit der Spähaffäre umfassend im Parlamentarischen Kontrollgremium sowie im Innenausschuss des Bundestages zu erklären. Friedrich müsse „die Hosen runterlassen“ und vollständig über seine Erkenntnisse informieren, so Hartmann heute in der „Saarbrücker Zeitung“.
Prism | BND bat US-Geheimdienst um Hilfe bei entführten Deutschen
Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat in den vergangenen Jahren immer wieder die US-Geheimdienste um Hilfe gebeten, wenn deutsche Staatsbürger im Ausland entführt waren. Dabei ging es ganz konkret um die Abfrage gespeicherter Kommunikationsvorgänge deutscher Staatsbürger. Das berichtet die „Bild-Zeitung“ (Montagausgabe) unter Berufung auf US-Regierungskreise.
