4K-Special | User-generated Content pusht 4K-TV-Durchbruch

4K-Special | 4K-Kamera: User-generated Content für den 4K-TV-Durchbruch

Ultra-HD, kurz UHD oder 4K, steht für atemberaubende Bildqualität und ist in aller Munde, seit die TVs mit der Superauflösung nun reihenweise auf den Markt drängen. Geräte also, die mit mindestens vierfacher Auflösung des Full-HD-Standards superscharfe Bilder in die Wohnzimmer zaubern.

Schade nur, dass es noch so wenige Filme gibt, die in 4K-Auflösung produziert werden, und über die Fermsehkanäle auf absehbare Zeit kaum was zu erwarten ist. Wie das oft so ist bei der Einführung neuer Standards, kann das Content-Angebot zunächst nicht Schritt halten mit dem technologischen Fortschritt. Man erinnere sich an 3D.

Es gibt natürlich ambitionierte Projekte, zum Beispiel von namhaften Filmgrößen wie Star-Regisseur James Cameron, der gerade angekündigt hat, „Avatar 2“ in UHD zu drehen. Es gibt 4K-Youtube-Streifen, Streaming-Angebte und hochauflösende 4K-Inhalte auf speziellen Festplatten-Bundles. Auch bei Blu-rays wird sich bald was tun – bis auf weiteres aber ist auf den Discs nur Full HD zu finden, das allerdings, genauso wie TV-Sendungen, von den 4K-TVs auf UHD hochskaliert werden kann.

Photo: 20th Century Fox

Das hört sich alles gut und vielversprechend an, aber fürs regelmäßig abendfüllende Entertainment-Programm der breiten Masse reicht das nicht. Also muss (auch um den TV-Absatz anzukurbeln) mehr Material her, bis Film und Fernsehen mit massentauglicher Menge auf dem 4K-Zug fahren – das haben die TV-Hersteller realisiert.

Wie beispielsweise Panasonic. Das japanische CE-Unternehmen, das nicht nur Fernseher der 4K-Generation baut, sondern auch Kameras, die ganz oben auf der Kante des technologischen Fortschritts schwimmen, pusht die Content-Kreation mit einer neuen Kamera.

Die Lumix GH4 setzt der populären GH3, die bei ambitionierten Hobbyfilmern und -knipsern bereits Kultstatus hat und selbst von Profi-Cineasten wie Nikolai Müllerschön für einen kompletten Spielfilm mit Heiner Lauterbach eingesetzt wird, eben noch eins drauf – und liefert all die schönen Bilder und Filme nun auch in Ultra-HD.

Als spiegellose Wechselobjektiv-Kamera ist sie klein, handlich und liegt im Preis deutlich unter der Preisklasse einer Profi-Filmkamera. Damit ist es auf einmal möglich und erschwinglich, eine Menge hochauflösenden User-generated-Content zu erzeugen und auf die 4K-Glotzen zu bringen – ganz privat fürs persönliche Film- und Fotoarchiv, als Hobbyfilmer oder Profi.

4K-Special | User-generated Content pusht 4K-TV-Durchbruch

Photo: Panasonic

Die Strategie kann aufgehen. Die ultrascharfe Top-Auflösung ist nicht nur den Herstellern-Prospekten, sondern auch der Fachpresse zufolge ein Quantensprung – und kommt bei potentiellen TV-Käufern gut an. Laut einer Studie der Consumer Electronics Association (CEA) sind Dreiviertel derjenigen, die etwa in einem Ladengeschäft einmal Ultra-HD-TV schauen konnten, daran interessiert, sich ein Gerät zuzulegen.

Das Gefühl ist vereinfacht ausgedrückt wohl mit der iPhone-Weiterentwicklung zu vergleichen – wer einmal ein iPhone 5 hat, will ein iPhone 4 nicht mal mehr in die Hand nehmen. Ähnliche Erfahrungen berichten Nutzer von 4K-Tablets.

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