[Green] MIT-Forscher forschen an Super-LEDs

Grelle Glühbirnen, schwache Energiesparlampen und immer bessere LED-Technik. Dass aber ein Leuchtmittel mehr Lichtleistung erzielt, als Strom gezogen wird, war bislang parodoxe Fantasie. Nun haben Forscher des MIT herausgefunden, wie sich derartige LED-Leuchten entwickeln lassen. Und haben eine solche mit einer Effizienz von 230 Prozent erfolgreich getestet.

Der Schlüssel zum supereffizienten LED-Licht war dabei, die eingeleitete Spannung zu verringern. Bei halber Volt-Zahl reduziert sich laut MIT-Forscher Parthiban Santhanam die Stromstärke um den Faktor vier. Ist die Stromstärke genug gedrosselt, steigert sich dadurch die Leistung des LED-Lichts um rund 100 Prozent.

Ziel ist es, die sogenannte „Leistungs-Einheit“ zu erreichen, denn dadurch gibt die Lichtbirne ein vielfaches der Energie ab, das sie selbst braucht. Einziger Haken an der Entdeckung der hellen Köpfe: Derart geringer Strom erzeugt eine sehr schwaches LED-Licht.

In den MIT-Tests holte die Forscher unterm Strich rund 70 Pico-Watt Licht aus 30 Pico-Watt Strom raus. Das entspricht zwar einer Effizienz von 230 Prozent, ist allerdings nicht wirklich hell. Doch die Forscher können immerhin darauf hoffen, mit ihren Erkenntnissen immerhin einer energieeffizienten, elektromagnetischen Kommunikation näher gekommen zu sein.

[Link] [via] [Pic Christmasstockimages cc by]

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  1. Jan Grziwotz 15. Oktober 2012

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