Google Analytics nachgebessert: Internet-Riese Google will Datenschutz durch Plug-In verbessern

Google Analytics

Der kalifornische Internet-Riese Google hört (endlich) auf seine Kritiker und entwickelt Eigenangaben zufolge dieser Tage an einem Plug-In, das den Datenschutz von Internet-Nutzern deutlich verbessern soll. Eine Programm-Erweiterung für jeden konventionellen Internet-Browser soll künftig verhindern, dass die Nutzerdaten von Web-Usern beim Surfen auf einer Website  per „Google Analytics“ erfasst werden.

Die Funktion soll bereits in den kommenden Wochen weltweit verfügbar sein, teilte Amy Chang, Produktmanagerin bei Google Analytics, mit.

Der Analytics-Dienst erfasse nach Angaben von Chang keine Informationen, die auf die Identität des Internet-Nutzers schließen lassen. Man wolle den Nutzern dennoch freie Hand über ihre Daten geben.

Google Analytics ist ein kostenloser Zusatz-Dienst von Google, der der Analyse von Zugriffen auf Webseiten dient. Der Service erfasst etwa die Herkunft von Besuchern einer Website, Verweildauer und Suchbegriffe in Suchmaschinen und erlaubt so eine bessere Erfolgskontrolle von Internet-Projekten.

Datenschutzrechtlich ist das Zusatz-Programm seit Jahren heftig umstritten.

Erst Ende letzten Jahres forderten die obersten Datenschutz-Aufsichtsbehörden, dass Internet-Nutzer zumindest eine Möglichkeit bekommen müssen, die Erfassung durch Google Analytics zu blockieren. Eben solch ein sogenanntes „Opt-out“ wird Google nun anscheinend umsetzen.

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