[techTipp] Handy-Recycling – so macht man es richtig

XXXXX LogoMobiltelefone gehören nicht in den Hausmüll. Seit Inkrafttreten des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG) im Jahr 2005 (bundesrecht.juris.de/bundesrecht/elektrog/gesamt.pdf) ist die Entsorgung im heimischen Mülleimer verboten. Von getrennt gesammelten Handys können über zwei Drittel der Bestandteile nochmals verwendet werden.

Das Zuführen zum Recyclingkreislauf funktioniert so: Kunststoffteile wie das Gehäuse werden von Hand entfernt. Separiert wird auch die Leiterplatte, da sie Edelmetalle trägt. Diese wertvollen Bestandteile werden gewonnen und für neue Geräte eingesetzt. Das Recycling schont der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zufolge die knappen Edelmetall-Ressourcen und ermöglicht auch die schadlose Entsorgung gefährlicher Schwermetalle.

Wie bei den meisten Elektrogeräten werden die verbleibenden Bestandteile mechanisch zerkleinert, um sie besser sortieren zu können. Die verschiedenen Kunststoffbestandteile werden meist verbrannt, da die sortenreine Trennung als Vorraussetzung für das Recycling laut DUH technisch oft noch nicht gelingt. Bei der thermischen Verwertung wird immerhin Energie gewonnen.

tf/mei/ddp
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