[Medien] Mickey Maus hat wieder Spaß: Disney macht 844 Mio Gewinn – dem TV sei Dank

Disney Gewinn TVDer US-Unterhaltungskonzern Walt Disney hat die Krise endgültig abgehakt. Der Erfinder von Mickey Mouse und Donald Duck profitierte in seinem ersten Geschäftsquartal, das Anfang Januar endete, abermals von seinem starken Fernsehgeschäft mit dem Disney Channel und den ESPN-Sportkanälen. Auch die Kinofilme trafen den Geschmack des Publikums. In die US-Freizeitparks strömten wieder mehr Menschen.

Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1 Prozent auf 9,7 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag nach Börsenschluss im kalifornischen Burbank mitteilte. Der Gewinn stagnierte unterm Strich bei 844 Millionen Dollar. Damit schnitt Walt Disney besser ab als die Börsianer erwartet hatten.

„Wir sind mit den Ergebnissen unseres ersten Quartals zufrieden“, sagte Konzernchef Robert Iger. Seine Hoffnungen für die nahe Zukunft setzt er in den aufwendigen Kinostreifen „Alice im Wunderland“ mit Johnny Depp als verrücktem Hutmacher und den dritten Teil der Animationssaga „Toy Story“.

In der vergangenen Woche hatten bereits die Rivalen Time Warner (CNN, Warner Brothers) sowie die von US-Milliardär Rupert Murdoch kontrollierte News Corp Corp (20th Century Fox, Wall Street Journal) das Ende der Krise für ihre Branche eingeläutet.

Die geldbringende Werbung kam zurück und auch das Publikum zückte wieder das Portemonnaie. Mit Viacom (MTV, Paramount) legt am Donnerstag der letzte der großen US-Medienkonzerne seine Zahlen vor.

Die Disney-Aktie legte nachbörslich zu.
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