[Online-Werbung] Studie: Personalisierte Internet-Werbung nervt Nutzer

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Man sollte meinen, die Stärke der Internet-Werbung liege in der Personalisierung – persönliche Produktempfehlungen in Online-Shops oder Werbekampagnen sind im Web2.0-Zeitalter schließlich längst Alltag. Eine neue Studie der W3B-Macher von Fittkau & Maass belegt nun auch, dass personalisierte Online-Werbung vielen Web-Nutzern auffällt – allerdings bei weitem nicht immer nur positiv.

Denn die Mehrheit der Nutzer fühlt sich laut der Untersuchung durch personalisierte Werbung beim Surfen regelrecht beobachtet. Die von Web-Werbern erhofften positiven Effekte entsprechender Kampagnen können sich somit schnell ins Gegenteil umkehren.

Laut der Erhebung geben 52 Prozent der Nutzer an, dass ihnen mindestens einmal pro Woche personalisierte Werbung im Internet auffällt. Persönliche Produktempfehlungen in Online-Shops werden pro Woche von rund 45% der Nutzer wahrgenommen. Dagegen sind es nur wenige Nutzer, die personalisierte Werbeformen vorwiegend positiv bewerten: Bei persönlichen Produktempfehlungen finden sich immerhin noch 15% Befürworter, bei personalisierter Werbung lediglich 6%.

Ursache für die ablehnende Haltung der Nutzer ist in allererster Line, dass mehr als die Hälfte unter ihnen Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes hat. Ebenfalls über die Hälfte der Nutzer empfindet diese Form der Werbung als unangenehm; sie fühlen sich dadurch beim Surfen regelrecht beobachtet.

Bei personalisierter Online-Werbung ist dieses Problem noch ausgeprägter als bei persönlichen Produktempfehlungen. Ältere Internet-Nutzer reagieren hierauf noch sensibler als jüngere.

Für die Studie ware über 120.000 deutschsprachige Internet-Nutzer befragt worden.

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  1. Pingback: Juergen Schnick 7. Februar 2010

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