Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung: Bundeskartellamt ermittelt gegen Telekom

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Noch mehr T-Trouble für die gute alte Telekom AG: Berichten der heutigen Ausgabe der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ zufolge ermittelt das Berliner Bundeskartellamt gegen die Deutsche Telekom. Der Vorwurf: Der Bonner Riese in Magenta soll seine marktbeherrschende Stellung missbraucht haben. Ein entsprechendes Verfahren soll das Kartellamt laut „FAZ“ eingeleitet haben.

Im Detail geht es bei den Vorwürfen darum, dass die Telekom ein wichtiges DSL-Vorleistungsprodukt unter den tatsächlichen Kosten anbieten würde, um sich Vorteile bei Großkunden verschaffen zu können. In einem ersten Ermittlungsschritt seien Auskunftsbeschlüsse verschickt worden, um in der Branche Preise und andere Marktdaten abzufragen.

Mehrere Wettbewerber der Telekom hatten sich dem Blatt zufolge zuvor bei der Bundesnetzagentur und dem Kartellamt über die Preisgestaltung des Konzerns beschwert. Sollten sich die Vorwürfe erhärten, könnte das Kartellamt ein Bußgeld gegen die Telekom verhängen.

Ein Konzernsprecher wies die Beschuldigungen in der Zeitung zurück. Der Wettbewerb sei durch die Preisgestaltung der Telekom nicht beeinträchtigt. „Das werden wir dem Bundeskartellamt umfassend darlegen“, sagte er. Hintergrund des Verfahrens ist der harte Kampf um Marktanteile zwischen der Telekom und Konkurrenten wie Telefonica, Vodafone oder QSC, die ihre Netze ebenfalls an Großkunden ohne eigene Infrastruktur vermieten.

One Response

  1. der-banker 20. Dezember 2009

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