IBM schluckt SPSS: Entscheidung fällt am 2. Oktober

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Der amerikanische IT-Riese IBM will den Business-Software-Spezialisten SPSS Inc. übernehmen. SPSS will am 2. Oktober eine außerordentliche Aktionärsversammlung einberufen, um über den Verkauf an „Big Blue“ abzustimmen. Das Akquise-Angebot von IBM, die auf Prognose-Modelle spezialisierte Software-Schmiede SPSS für 1,2 Milliarden US-Dollar zu übernehmen, war letzten Monat bekannt geworden.

Analysten warnten nach Bekanntwerden der IBM-Offerte, dass es sich hierbei um eine Art „vorbeugend überhöhtes“ Angebot handelte, um andere potenzielle Interessenten an SPSS – so etwa SAP, HP und Oracle – abzuschrecken.

Die an der kalifornischen Stanford-Uni entstandene Softwarefirma, deren wichtigstes Produkt die Statistik-Software PASW Statistics ist (bis 2009 unter dem Namen SPSS vertrieben), musste im zweiten Quartal 2009 einen rückläufigen Umsatz samt Gewinn hinnehmen. Der Umsatz fiel um acht Prozent auf knapp 70 Millionen Dollar, der Nettogewinn knickte um 12 Prozent auf 6,2 Millionen US-Dollar ein. Auch in den USA ist das Geschäft rückläufig.

Immerhin konnte SPSS im zweiten Quartal in Asien im Lizenzgeschäft zulegen.

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