Virtual Army: US-Militär bezahlt pro Jahr 10 Mio für Killerspiele-Förderung

Der Congressman (a.k.a. Abgeordnete) Dennis Kucinich (Dem) fordert in einem Schreiben an das parlamentarische Komitee für die Streitkräfte (House Committee on Armed Services) die Einstellung der Virtual Army Experience. Nach seinen Erkentnissen würde die US Army jährlich 9,8 Millionen US-Dollar (inzwischen mehr, die Zahl ist von 07) für den Betrieb der Ballerspiele “America’s Army” und “Virtual Army Experience” ausgeben.

Er kritisiert, dass es sich hierbei um ein Rekrutierungsinstrument handle. Schon 13jährige würden damit mit einer unrealistischen, glorifizierenden Version des Soldatenlebens konfrontiert, die Gewalt verharmlost und das Sterben verschweigt.

Zudem sammelt die US Army die persönlichen Daten der Teilnehmer (auch der 13jährigen) und speichert sie zusammen mit deren Punktzahlen aus dem Spiel. Kucinich nennt dieses Engagement der US-Regierung inakzeptabel. Wo er recht hat…

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