
Siehe da. Sag ich’s nicht schon seit Jahren. Die Generation-ROFL, -LOL und -TTYL hat ein massives Problem. Mit der (deutschen) Sprache. Vorallem mit der verflixten Rechtschreibung und Grammatik. Dies belegt nun ausgerechnet eine amerikanische Studie, die herausgefunden haben will, dass häufiges SMS-Schreiben bei Jugendlichen eben „zu schlechter Rechtschreibung und Grammatik führen“ kann. Na sowas.
Desweiteren schneiden der Untersuchung eines Forschers der Pennsylvania State University zufolge „Teenager, die beim Schreiben von SMS oft Abkürzungen oder Homophone verwenden bei Grammatiktests schlecht ab“. Oha, welch Weisheit.
Homophone sind Wörter, die eine gleiche oder ähnliche Aussprache besitzen, jedoch verschiedene Bedeutungen haben.
Aber nun kommt’s – je mehr man textet, desto dümmer wird man: „Diejenigen, die am meisten Nachrichten senden oder erhalten schnitten am schlechtesten im Test ab“, so das Ergebnis der Studie.
Als Ursache nannte der Forscher die langfristige Anpassung der „Offline-Sprache“ an die verkürzte SMS-Sprache.
Foto Nika Vee cc by/ ari/dts
