
Mehr speichern, schneller zugreifen, weniger Strom verbrauchen und das zum gleichen Preis. Zukunftsmusik? Schon 2013 sollen die ersten kommerziellen Produkte mit der beinahe schon ausgereiften HP-Memristor-Technik auf den Markt kommen.
Memristoren bestehen aus Titanoxid-Nanodrähten und speichern ähnlich wie Flash oder Magnetspeicher auch ohne weiteres Zuführen von Energie. Allerdings sind sie bereits jetzt etwa zehn mal so schnell, fassen auf dem gleichen Raum doppelt so viele Daten und verbrauchen nur ein Zehntel des Stroms im Vergleich zu herkömmlichem Flash. In der Herstellung kosten sie nicht mehr als konventioneller Speicher, haben also gute Chancen, USB-Sticks, SD-Karten oder SSD-Festplatten abzulösen. HP ist nicht die einzigen Firma, die an Memristoren arbeitet, allerdings die erste, die marktreise Produkte ankündigt.
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