US-Militär manipuliert Social Networks

18. März 2011 | by Fritz Effenberger

Klingt wie aus einem Agentenfilm, stammt aber von einer der angesehensten Tageszeitungen unseres Planeten, dem britischen Guardian: Das US-Militär, Abteilung United States Central Command (Centcom), gibt derzeit Steuer-Millionen dafür aus, um von einem kalifornischen Tech-Startup eine Social-Network-Propaganda-Software entwickeln zu lassen.

Das Programm soll sich in soziale Netzwerke einklinken und dort künstliche Personen erzeugen, die gute Stimmung für die USA und ihre Kriegseinsätze machen. Das Centcom bestreitet übrigens, dass man auf Facebook und Twitter ziele, aber das glauben wir natürlich nicht. Auch seien die Operationen vor allem in Sprachen wie Arabisch, Farsi, Urdu und Pashtu geplant, aber das kann sich ja auch noch ändern. Europäische Juristen prüfen derzeit, ob die Aktivitäten gegen geltendes Recht verstossen.

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