
Im Reich der Mitte steht der derzeit grösste Supercomputer der Welt, Tianhe-1A, angetrieben von 21.522 Intel und Nvidia Prozessoren. Nur etwa halb soviel Leistung wird vom neuen Grossrechner Dawning 6000 erwartet, der allerdings vollständig mit im China entwickelten Longsoon-Chips betückt ist. Diese allerdings gehen auf ein offenens ARM-Design zurück, ähneln also eher dem typischen Smartphone-Prozessor als einen PC-Rechenkern.
Und Weiwu Hu, Chef des Loongson Design Team, erklärte gegenüber der People’s Daily Online, der Entwicklungsrückstand Chinas gegenüber den westlichen Chipriesen betrage etwa 20 Jahre. Erst dann könne China eigene Prozessoren in Europa und Amerika verkaufen, wie das derzeit auf Kleidung und Schuhe zutrifft. Gut, dann wissen wir ja, wie lange es dauern wird, bis die westlichen Computerfirmen dichtmachen können.
[Link] + [Link]
Verwandte Artikel:
- [Web] Ausverkauf beim Web-Dino: Yahoo verkauft Alibaba-Anteil für 7 Mrd (Mai 21st, 2012)
- iPad-Namensrechte in China: Apple wirft 12 Millionen Euro ins Rennen – so Medienbericht (Mai 11th, 2012)
- [TechBusiness] Lenovo-Boss Yuanqing: Weitere Firmen-Übernahmen durch Chinesen in Deutschland (April 19th, 2012)
- OLPC-Tablet: Intel macht “One Laptop Per Child”-Projekt mit Tablet Konkurrenz (April 10th, 2012)
- [Das Letzte] Schüler in China tauscht Niere gegen neues Apple iPad (April 8th, 2012)
- So happy together: Android und Apple friedlich vereint in chinesischem Shop (März 28th, 2012)
- [Mobile] Intel-Atom-Prozessoren bekommen vier Kerne, bessere Grafik (März 24th, 2012)
- Web-Zensur: Iran und China sind größte Feinde des Internet (März 10th, 2012)
- Intel Ivy Bridge: Neue Prozessoren mit besserer Grafik (März 8th, 2012)
- [TabletWars] Namensstreit um Apple iPad in China: Entscheidung vorerst vertagt (Februar 29th, 2012)
Mehr bei TechFieber zum Thema: China, Longsoon, prozessoren, Weiwu Hu