China baut nationalen Supercomputer, gibt enormen Rückstand zu

10. März 2011 | by Fritz Effenberger

Im Reich der Mitte steht der derzeit grösste Supercomputer der Welt, Tianhe-1A, angetrieben von 21.522 Intel und Nvidia Prozessoren. Nur etwa halb soviel Leistung wird vom neuen Grossrechner Dawning 6000 erwartet, der allerdings vollständig mit im China entwickelten Longsoon-Chips betückt ist. Diese allerdings gehen auf ein offenens ARM-Design zurück, ähneln also eher dem typischen Smartphone-Prozessor als einen PC-Rechenkern.

Und Weiwu Hu, Chef des Loongson Design Team, erklärte gegenüber der People’s Daily Online, der Entwicklungsrückstand Chinas gegenüber den westlichen Chipriesen betrage etwa 20 Jahre. Erst dann könne China eigene Prozessoren in Europa und Amerika verkaufen, wie das derzeit auf Kleidung und Schuhe zutrifft. Gut, dann wissen wir ja, wie lange es dauern wird, bis die westlichen Computerfirmen dichtmachen können.

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