[Krass] Peilsender für Drückeberger: Kalifornische Schulschwänzer werden per GPS überwacht

21. Februar 2011 | by Silvia Kling

Peilsender für Drückeberger: Kalifornische Schulschwänzer werden per GPS überwacht„Four strikes and you’re überwacht“ – der amerikanische Hightechstaat Kalifornien macht vor, wie „Geotagging“ der nächsten Generation aussehen könnte: Im Rahmen eines sechswöchiges Pilotprojekts in der südkalifornischen Stadt Anaheim sollen notorische Schulschwänzer mit Hilfe eines GPS-Peilsenders diszipliniert werden.

Drückeberger der „Anaheim Union High School“ werden mit Peilsendern ausgestattet, sofern sie viermal unentschuldigt fehlen. Jeden Tag klingelt der GPS-Tracker pünktlich zum Aufstehen für die Schule und veranlasst die Schüler zur Schule zu gehen, notfalls mit Polizeieskorte. Im Verlauf des Tages muss zu fünf Zeitpunkten ein Code in das Gerät eingetippt werden, der dann die Ortung veranlasst. So ist es möglich den Aufenthaltsort der Schüler zu bestimmten – idealerweise die Schule. Darüber hinaus wird jedem Teilnehmer des Projekts ein Coach zugeordnet, der dreimal wöchentlich anruft und sich mit den Schülern über ihre Pflichten und sonstige Themen unterhält. Die meisten Eltern nehmen freiwillig an dem Programm teil, um ihre Kinder vor dem Abrutschen in die Kriminalität zu bewahren. Das GPS-Projekt ist nicht als Bestrafung angelegt, sondern als eine Maßnahme zu besserem Verhalten.
tf/mei/

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