Web-TV: Mobilfunk-Riese Vodafone geht mit eigener IPTV-Plattform an den Start

16. Februar 2011 | by Denise Kohmann

Web-Fernsehen: Mobilfunk-Riese Vodafone geht mit eigener IPTV-Plattform an den StartNicht ganz so schnell wie ursprünglich geplant, startet Vodafone sein bereits im Herbst angekündigtes TV-Angebot. Ab Donnerstag sind in der Basisversion rund 50 Programme von zwölf Sendern in hoher Auflösung (HD) zu empfangen.

Vodafone führt das Internet-Fernsehen (IPTV) mit Kabel- und Satellitenfernsehen auf einer Oberfläche zusammen. Zu der Basisversion mit rund 50 Programmen von zwölf Sendern kommen vier kostenpflichtige Themenpakete von Pay-TV-Sendern hinzu. Programme des Senders Sky sollen einem Vodafone-Sprechers zufolge später hinzukommen, ohne dass eine zusätzliche Box erforderlich wird.

Zum Senderangebot gehören unter anderem ARD und ZDF, RTL, Sat.1, ProSieben, VOX, Kabel Eins und Sport1. «IPTV stellt für uns einen wichtigen Verbreitungsweg dar, um unsere Zuschauer zu erreichen», erklärte Christoph Bellmer vom Medienunternehmen ProSiebenSat.1.

Ein elektronischer Programmführer zeigt alle Sendeplätze auf dem Bildschirm an. Um die Programme in HD-Qualität empfangen zu können, benötigt der Nutzer einen Satellitenanschluss oder eine DSL-Verbindung mit mindestens zehn Megabit (MBit). Bereits ab zwei MBit kann man HD-Filme aus einer Videothek beziehen, hier erfolgt die Übertragung über Nacht auf die Festplatte der Vodafone-TV-Box.

Die Set-Top-Box bietet einen Festplattenrekorder mit Platz für 320 Gigabyte. Dabei kann man das laufende Programm anschauen und zugleich eine andere Sendung aufzeichnen. Zusammen mit einem 16 MBbit-Internetanschluss und DSL-Flatrate kostet das TV-Basispaket 39,95 Euro monatlich. Für andere DSL-Pakete wird der Zugang zum TV-Angebot für zusätzlich 10 Euro im Monat bereitgestellt. Die Nutzung der Set-Top-Box ist jeweils mit enthalten. Neben Vodafone bieten auch die Deutsche Telekom und Hansenet/Alice Internet-Fernsehen an. (tf/koh/dpa)

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