Sophos veröffentlicht kontroversen Malware-Report für Apple-Rechner

22. November 2010 | by Fritz Effenberger

Die bislang kostenlose Anti-Virus-Software „Anti Virus for Mac Home Edition“ ist nach Angaben des Herstellers Sophos weltweit etwa 150.000 mal im Einsatz; etwa 50.000 Benutzer haben an einer Malware-Umfrage teilgenommen. Die Ergebnisse sollten zu denken geben: Natürlich kriegen Macs keine Viren, das ist nach wie vor so.

Trotzdem sind sie einer Reihe anderer Gefahren ausgesetzt, vor allem Malware, die durch kriminell präparierte Webseiten aller Art (nicht nur solche mit Erwachseneninhalten) verbreitet werden. Die grösste Bedrohung für Macs geht demnach von Sicherheitslücken im Microsoft Media Player aus (wer bitte benutzt den auf dem Mac?), gefolgt von Java-Problemen und einigen wenigen OS X-Sicherheitslücken, die von Cyberkriminellen ausgebeutet werden können. Nicht zuletzt können Macs Viren übertragen (etwa den gefährlichen Conficker Wurm, auch wenn sie selbst nicht davon infiziert werden.

Der sachliche Sophos-Bericht zeigt, dass Mac-Nutzer sich keineswegs völlig sicher fühlen dürfen, sondern wie alle anderen Computerbesitzer peinlich genau auf regelmässige Updates und Sicherheitsmassnahmen wie getrennte User- und Admin-Accounts achten sollten.

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