Prozessoren: China holt auf

21. Oktober 2010 | by Fritz Effenberger

Techjourno Christopher Mims weist uns in der Technology Review des MIT darauf hin, dass China dabei ist, in der Technologie der PC-Prozessoren an die US-amerikanischen Marktführer heranzurücken. So zeigt die neueste Generation des Loongson (a.k.a. Godson) Chips eine Leistungsfähigkeit, die den dicksten CPUs von Intel und AMD zwar nicht gleichkommt, immerhin aber schon auf Sichtweite herangerückt ist. Auf der Hot Chips Konferenz an der Stanford University, stellte Weiwu Hu, Chefarchitekt des chinesischen „nationalen Prozessors“ drei neue Varianten vor. Alle mit einem Gigahertz Arbeitstakt, aber dafür mit bis zu 16 Rechenkernen. Der Hauptunterschied liegt in der grundlegenden Architektur, da der Loongson dem MIPS-Design folgt, anders als Intel und AMD, die beide auf x86 setzen. Man muss damit rechnen, dass die Chinesen in wenigen Jahren PCs mit eigenen Prozessoren anbieten und dadurch die amerikanischen Chip-Giganten in massive wirtschaftliche Schwierigkeiten bringen werden.

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