[TechWissen] Lichtstärke bestimmt die Qualität des Kamera-Objektivs

2. September 2010 | by Denise Kohmann

canon-ef-objektive

Wie gut ist ein Kamera-Objektiv? Die Antwort auf diese Frage hängt zu einem Großteil von seiner Lichtstärke ab. Das ist das Verhältnis der größten wirksamen Blendenöffnung zur Brennweite, erklärt der Photoindustrie-Verband.

So ergibt sich auch die Schreibweise der Lichtstärke in Bruchform, also zum Beispiel 1/2,8 oder 1:2,8. Als alternative Schreibweisen haben sich auch f/2,8 oder F2,8 eingebürgert. Normalobjektive von Kleinbildkameras haben in der Regel eine Lichtstärke von 1:1,2 bis 1:2,8.

In Ausnahmefällen können sie auch Lichtstärken bis 1:1,0 und mehr erreichen. Bei Weitwinkel- und Teleobjektiven finden sich in der Regel Lichtstärken um 1:2,8. Bei extremen Brennweiten kann die Lichtstärke aber auch auf 1:4 oder 1:5,6 reduziert sein. Zoomobjektive (Varioobjektive) lassen sich in solche mit einer konstant hohen Lichtstärke von 1:2,8 oder in kompaktere mit geringerer, variabler Öffnung von zum Beispiel 1:3,5 bis 1:4,5 einteilen.

[Photo: Canon EF-Kamera-Objektiv]
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