[TechPraxis] Die besten Tools und Helfer für den Umzug auf einen neuen PC mit Microsoft Windows

30. Juli 2010 | by Reah

Windows umzug neuer PCWer seinen PC gegen einen neuen Computer tauscht, muss neben Daten in der Regel auch einige Programme übertragen. Software-Tools sollen den Umzug erleichtern. Auch Microsofts Betriebssystem Windows 7 hat mit «Easy Transfer» ein entsprechendes Tool gleich mit an Bord. Will man jedoch mit möglichst vielen Programmen und Daten umziehen, greift man zu «Parallels Desktop Upgrade to Windows 7» (Preis knapp 40 Euro), wie die Zeitschrift «Computerbild» (Heft 16/2010) berichtet. Auf dem neuen PC lassen sich Windows XP oder Vista vom alten Rechner als virtueller PC starten.

Das Programm überträgt etwa den Internet-Browser Firefox mit allen Einstellungen, Favoriten und dem Verlauf auf den neuen Computer. Für rund 5,5 Gigabyte an Daten benötigte die Software im Test knapp 27 Minuten. Bestehende Benutzerkonten wurden automatisch übertragen. Allerdings kann der Nutzer nicht selbst entscheiden, ob nur einzelne Partitionen oder Dateien übertragen werden sollen. War die Firewall eingeschaltet oder das Benutzerkonto nicht kennwortgeschützt, brach die Software ohne Vorwarnung ab.

«PCmover 5.0» von Laplink (31,95 Euro) erzielte beim Übertragen von Programmen ähnlich gute Ergebnisse, arbeitete aber etwas flotter. Auch bei diesem Programm ist es egal, ob der Nutzer nun von Windows XP oder Vista zu Windows 7 wechselt. Das alte Betriebssystem ließ sich aber nicht übertragen. Bei eingeschalteter Firewall scheitert auch diese Software ohne Kommentar.

Wesentlich schneller, dafür bei weitem nicht so umfangreich ist der Windows-7-eigene «Easy Transfer». Auch hier klappt der Umzug sowohl via externer Festplatte als auch über das Netzwerk. Für den Umzug lassen sich aber nur Partitionen, Ordner und einzelne Dateien auswählen. Programme lassen sich damit nicht transferieren. Zwar lassen sich spezielle Daten wie die Daten aus dem Windows-Adressbuch übertragen. Insgesamt handelt es sich bei dem Microsoft-Tool aber um eine bessere Kopierfunktion. Die ist aber deutlich schneller als die beiden anderen Programme. Für gut viereinhalb Gigabyte benötigte sie nur knapp zwölf Minuten, wie die Zeitschrift weiter berichtet.

tf/ari/ddp

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