
Sie tun es schon wieder: Nachdem ein langer, fruchtloser Feldzug gegen Linux von vielen Drohungen begleitet war, das OpenSource-Betriebssystem würde Microsoft-Patente verletzen und milliardenschwere Klagen nach sich ziehen, hatte der Redmonder Riese schliesslich klein begegeben und Frieden versprochen.
Die folgende Stille allerdings war trügerisch: Jetzt erhob der Softwarekonzern neue Vorwürfe, diesmal gegen das von Google entwickelte Linux-Derivat Android, wonach das Mobilbetriebssystem Microsoft-Patente für Benutzeroberfläche und Softwarearchitektiur verletze. Genauere Angaben wurden nicht dazu gemacht, aber Android-Nutzer HTC hat bereits einen Lizenzdeal unterschrieben, und bezahlt damit Geld an Microsoft, um ungestört Linux anbieten zu können. Dafür also braucht man Softwarepatente…
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