Hewlett-Packard: Gewinn und Umsatz stabil, Drucker-Geschäft bricht 20 Prozent ein

19. August 2009 | by Silvia Kling

HP ceo mark hurd
Kleine positive Zeichen aus dem Silicon Valley: Auch bei der Nummer eins der Branche stabilisiert sich sehr zur Freude von HP-CEO Mark Hurd (Foto oben) das Geschäft – insbesondere in den USA und Asien. In Europe sei das Marktumfeld dagegen weiterhin sehr schwierig, so der weltgrößte PC-Hersteller Hewlett Packard (HP), der nach US-Börsenschluß seine Quartalszahlen präsentierte.

Demnach lagen Umsatz und Gewinn im abgeschlossenen dritten Quartal knapp über den Erwartungen. Den Nettogewinn beziffert HP mit 1,6 Mrd. Dollar (nach gut zwei Mrd. Dollar vor einem Jahr), der Umsatz ging um zwei Prozent zurück auf 27,5 Mrd. Dollar – und das obwohl das Geschäft des übernommenen IT-Service-Dienstleisters Electronic Data Systems (EDS) nun mit in das Quartals-Ergebnis eingeflossen war.

Der Umsatz mit Computern sank bei HP um 18 Prozent auf 8,4 Milliarden US-Dollar, und das obwohl zwei Prozent mehr PCs ausgeliefert wurden. Der Verkauf von Servern und Speichern (Storage) sackte gar um 23 Prozent auf 3,6 Mrd Dollar ab während der Umsatz im seit jeher für HP so wichtigen Drucker-Bereich (Imaging and Printing) um 20 Prozent auf 5,6 Mrd Dollar einbrach.

Nichtsdestotrotz erwartet der PC-Pionier aus Palo Alto für das Gesamtgeschäftsjahr, dass Gewinn und Umsatz im mittleren Bereich des bislang ausgegeben Ausblicks liegen werden. Zudem denkt der kalifornische Computer-Konzern über einen Verkauf oder eine Schließung von Teilen seines Outsourcing-Geschäfts nach. Laut Quellen der Nachrichtenagenturen dpa-AFX und Reuter will sich HP künftig mehr auf Technologie-Dienstleistungen konzentrieren, die höhere Margen abwerfen.

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Comment (1)

  1. Andre says:

    Da bleibt wohl nur zu hoffen, dass die wirtschaftliche Lage sich langsam wieder erholt und die vielen Arbeitsplätze bei HP gesichert bleiben. Es ist ja kein Geheimnis, dass es fast allen Konzernen im Moment nicht besonders rosig geht. HP ist meiner Meinung nach allerdings einer der Hersteller, die es wirklich verdient haben mit positiven Bilanzen aus der Krise herauszugehen.

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