Meerjungfrau in Trouble: Die Seattler Kaffeehauskette Starbucks hat angekündigt, weitere 300 Kaffeehäuser zu schließen +++ AOL, einst der Start am Internet-Himmel, konzentriert sich aufs Kerngeschäft und baut 700 Stellen ab +++ Die deutsche Kaufhauskette Hertie steht vor dem Aus: Der Insolvenzverwalter will noch im Frühjahr alle Hertie-Warenhäuser schließen, sofern die Mietforderungen nicht verringert werden können +++ SAP entlässt 3000 Mitarbeiter +++
Und hier eine gute Nachricht: BskyB profitiert von steigender Nachfrage nach HDTV und schafft 1000 neue Jobs +++
Verwandte Artikel:
- [Music] Ausgegroovt: Streaming-Dienst Grooveshark sperrt deutsche User aus (Januar 19th, 2012)
- [TechBusiness] Go East: Software-Riese SAP setz voll auf China (November 15th, 2011)
- Google-Rivalen wollen gemeinsame Sache machen bei Online-Werbung (September 15th, 2011)
- Datenklau: SAP muss 20 Millionen für Oracle hinblättern, weiteres Verfahren steht noch aus (September 15th, 2011)
- Zweiter Versuch: AOL will von Yahoo geschluckt werden (September 11th, 2011)
- US-Netzwerkausrüster Cisco: 10.000 Stellen sollen gekappt werden (Juli 12th, 2011)
- [TechBusiness] Software-Riese SAP verfehlt Erwartungen – jedoch Ausblick bekräftigt (April 28th, 2011)
- 75 Mio Kundendaten von Sony geklaut: Hacker greifen Sony-Online-Dienste an (April 27th, 2011)
- AOL stoppt Downloadsquad (April 12th, 2011)
- [Medien] Engadget-Blogger verlassen AOL, finden neues Zuhause (April 4th, 2011)
Mehr bei TechFieber zum Thema: America Online, AOL, Entlassungen, Hertie, Krise, SAP, Starbucks
[...] AOL, vormals America Online, war bereits ein Internet-Riese mit über 20 Millionen Abonnenten (jawohl, monatlich ZAHLENDEN Abonnenten), als Google noch gar nicht geboren war. Doch der heutige Branchenprimus Google.com, seit neuestem ja auch die meistfrequentierte Webseite des Planeten, zollt dem Web-Dino dennoch keinen Respekt. Ganz im Gegenteil: Google ist maßlos angenervt von der Time-Warner-Tochter und will seine fünf Prozent an AOL schnellstmöglich loswerden und drängt Time Warner zur Ausgliederung des Online-Dienstes. Auf der Suche nach Content-Partnern hatten die Kalifornier vor vier Jahren eine Milliarde US-Dollar für diesen Anteil hingeblättert. Wie sich heute zeigt, eine mehr als schlechte Investition, denn schon seit Monaten verhageln Werbeverluste von AOL (sowie der Printgruppe Time Inc) bei Time Warner die Bilanzen. Ende Januar verkündete der gefallene Star am Internet-Himmel, sich künftig aufs Kerngeschäft zu konzentrieren und 700 Stellen abzubauen. [...]