Nun erreicht die Krise auch Medienimpressario Rupert Murdoch. Dessen Konglomerat News Corp. („Fox News“, „NY Post“, „WSJ“) meldet einen Quartalsverlust von 6,4 Mrd Dollar. Der äußerst umstrittene Australier rudert nun zurück und kündigte einen rigorosen Sparkurs sowie Massenentlassungen an.
Medien
[Medienkrise] Guardian: Bloomberg TV macht dicht in Deutschland
Es sieht ganz danach aus, als stehe der deutsche Ableger des Finanz- und Börsennachrichtensenders Bloomberg TV vor dem Aus. Der Internet-Ausgabe des „Guardian“ zufolge wird das seit 1998 in Deutschland aktive Business-Fernsehnetzwerk künftig nur noch eine englischsprachige Version produzieren. Der deutsche Ableger in Frankfurt, bei dem etwa 100 Mitarbeiter beschäftigt […]
Web-Dino in Not: Google hat die Nase voll von AOL
die meistfrequentierte Webseite des Planeten, zollt dem Web-Dino dennoch keinen Respekt. Ganz im Gegenteil: Google ist maßlos angenervt von der Time-Warner-Tochter und will seine fünf Prozent an AOL schnellstmöglich loswerden und drängt Time Warner zur Ausgliederung des Online-Dienstes. Auf der Suche nach Content-Partnern hatten die Kalifornier vor vier Jahren eine […]
[MedienKrise] Time Warner macht Milliardenverlust; vor allem AOL kränkelt
Die Rezession setzt der amerikanischen Unterhaltungsindustrie mehr und mehr zu. Praktisch täglich toppt eine Hiobsbotschaft die nächste. Nach Disney rutscht nun auch Time Warner (Bild: Innenansicht des Time Warner Centers in Manhattan) in die Verlustzone und schreibt Milliarden ab. Schon seit längerem kämpft der größte Entertainment-Konzern des Planeten – vor […]
[MedienKrise] Aus die Maus: Walt Disney ist der Spass vergangen
Die globale Krise hat nun also Micky und Minnie erreicht. Lange Zeit blieb der amerikanische Spaßkonzern Walt Disney optimistisch, als andere Branchen bereits unter der Wirtschaftskrise ächzten. Vergnügen schien sich schließlich immer zu verkaufen. Doch die rosigen Zeiten sind vorbei. Aufgrund geringerer Verbraucherausgaben – sprich insbesondere rückläufiger DVD-Verkäufe – sowie […]
Bald nur noch im Abo? New York Times will online dicht manchen
Die gute alte Dame des (liberalen) US-Journalismus, die „New York Times“, leidet wie so viele amerikanische Medienhäuser dieser Tage Not und denkt darüber nach, ihre momentan kostenlose Webseite NYTimes.com nur noch Abonnenten komplett zugänglich zu machen – und das erst 16 Monate, nachdem NYTimes.com das Bezahl-Modell gekippt hatte. Das Wall […]
D-Blogosphere: Bild.de linkt zurück (oder doch nicht)
Print begreift Web 2.0, die Zweite: Nach dem Handelsblatt verlinkt nun auch das Online-Angebot der „Bild“-Zeitung „Bild.de“ bei Artikeln auf Blogs, die sich mit Inhalten auf der Web-Postille beschäftigen, berichtet heute die „Süddeutsche“. Versuchen wir es also doch gleich mal mit diesem mit Sicherheit äußerst klickträchtigen
Studie: Web-TV scheint ideales Werbemedium
Gute Nachrichten für Fernsehmanager auf der Suche nach Werbegeldern: Studien des US-Fernsehsenders ABC zufolge neigen Internet-Nutzer, die sich Video-Clips im Netz anschauen, dazu, deutlich toleranter gegenüber Werbeunterbrechungen zu sein als konventionelle Fernsehglotzer.
Blogosphäre: Handelsblatt öffnet sich für Blog-Kommentare
Die Printbranche fängt langsam aber sicher an, die neue Medienwelt 2.0 zu begreifen. Jüngstes Beispiel: Der Holtzbrinck-Verlag öffnet die Online-Ausgabe seines Tageszeitungsflagschiffs „Handelsblatt“ für Feedback von Bloggern. Was in der Blogosphäre und vielen US-Medienhäusern im Mitmach-Web 2.0-Zeitalter schon seit Jahren Standard ist, zieht nun also auch bei deutschen Zeitungen ein. […]
Blogger-Angst: TechCrunch-Macher Arrington fühlt sich verfolgt
Michael Arrington, neben Om Malik (und unserem Fritz Effenberger ;)) wohl der bekannteste Techblogger überhaupt, fühlt sich bedroht. Der Techcrunch-Gründer und -CEO soll am Dienstag in München nach dem DLD-Medienkongress von Burda belästigt und angespuckt worden sein. Ein Mann in einem schwarzen Anzug soll ihm ohne Vorwarnung auf offener Straße […]
