Neuer Apple Prozessor: Lohnt sich M1-Mac Kauf?

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Schneller, leiser, stromsparender, günstiger: Apples Macs und Macbooks mit dem neuen M1-Prozessor sind ihren Vorgängern mit Intel-Prozessoren in den meisten Disziplinen sehr deutlich überlegen, berichtet die Fachzeitschrift «Mac&i» (Ausgabe 1/21). Dennoch fühlten sich alle M1-Macs wie waschechte Macs an und seien kompatibel zu den allermeisten Programmen.

Diese liefen teils sogar schneller als in der Intel-Umgebung, für die sie geschrieben wurden. Möglich mache dies eine Nachbildung dieser Programmier-Umgebung (Emulation) auf den M1-Rechnern, die den Namen Rosetta 2 trägt.

Eindeutige Tendenz 

Deshalb raten die Experten allen, die gerade ohnehin einen neuen Mac kaufen wollen, zu einem Apple-Rechner mit M1-Chip. Im Vergleich zu den Basiskonfigurationen der Vorgänger mit Intel-Chips und ansonsten gleicher Ausstattung seien die M1-Macs sogar günstiger geworden: der Mac Mini sowie das Macbook Air um 130 Euro und das Macbook Pro immerhin noch um 50 Euro.

Zwei Ausnahmen: Anwenderinnen und Anwender, die mehr als 16 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher (RAM) benötigen – etwa für aufwendige Musik- und Videoproduktion – oder auf Software angewiesen sind, die noch nicht auf M1-Macs läuft, sollten noch auf Programm-Updates warten oder einen Intel-Mac kaufen. Letztere werden noch rund zwei Jahre erhältlich sein.

M1-Prozessor: Aufgebaut wie Smartphone-Chips

Der aktuelle M1-Prozessor ist nach der sogenannten ARM-Architektur aufgebaut, wie sie seit jeher auch bei Smartphone-Prozessoren Anwendung findet. Die nächste Generation ARM-Macs wird wohl einen noch leistungsfähigeren Chip mit mehr Kernen besitzen und auch mit mehr als 16 GB Arbeitsspeicher herauskommen, vermuten die Experten.

Ein wichtiges neues Merkmal, um M1- von Intel-Macbooks zu unterscheiden, ist übrigens ein zusätzliches Symbol auf der «fn»-Taste ganz unten links. Dort prangt nun bei M1-Macbooks zusätzlich eine Weltkugel.

Foto: Apple

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