Besser tippen mit Typewise Smartphone-Tastatur #CES

Tippen kann ja so nervig sein! Diese ewigen Tippfehler. Ein Graus! Doch das Schweizer Startup Typewise will das ändern mit seiner cleveren Smartphone-Tastatur-App der nächsten Generation, die auf der diesjährigen CES angekündigt wurde.

Mit einer neuen Autokorrekturtechnologie wurde Typewise 3.0 mit Unterstützung der Schweizer Agentur für Innovation entwickelt. Sie soll das Tippen auf dem Smartphone beschleunigen und die anspruchsvollen Autokorrekturfähigkeiten, die Spracherkennung und den Datenschutz verbessern. Die neue Version wird Anfang 2021 verfügbar sein.

Typewise punktet mit Autokorrektur-Technologie und Spracherkennung

Das erfolgreiche Konzept von Typewise basiert auf einem hexagonalen Tastaturlayout, das speziell für Smartphones entwickelt wurde, um die Effizienz zu steigern. Bei herkömmlichen Tastaturen enthalten etwa 1 von 5 Wörtern Tippfehler. Typewise reduziert diese Tippfehler um 80% und führt zu einer um 33% schnelleren Tippgeschwindigkeit.

Typewise erkennt auch die Sprache, in der der Benutzer gerade tippt, und wechselt automatisch. Dies verhindert, dass richtige Wörter einer Sprache fälschlicherweise in Wörter einer anderen Sprache korrigiert werden. Diese innovative Funktion erkennt sogar mit Dialekten und Umgangssprache, und ist derzeit in mehr als 40 Sprachen verfügbar, weitere werden zukünftig ergänzt.

Dieses neue System bietet einen höheren Grad an richtig korrigierten Wörtern als andere führende Tastatur-Player wie Gboard und SwiftKey. Diese neue Autokorrektur-Technologie wurde gemeinsam mit Top-KI-Ingenieuren der ETH Zürich entwickelt, einem der weltweit führenden Institute für Technologie und Ingenieurwesen.

Sicherheit und Hintergrund der Smart-Tatstatur

Die KI-Algorithmen sind in der Lage offline zu laufen, wodurch die Privatsphäre der Nutzer komplett geschützt wird. Weder Typewise noch Drittanbietern können somit auf Tipp-Daten zugreifen; ein Gegensatz zu bestehenden Tastatur-Apps.

Die Entwicklung dieser Technologie folgt auf eine Studie, die von der Universität Cambridge und der ETH Zürich durchgeführt wurde. Die Studie untersuchte die Tippgewohnheiten von 37.000 Personen und analysierte den Unterschied zwischen Teilnehmern, die die Autokorrekturtechnologie verwendeten, und denen, die dies nicht taten.

Die Ergebnisse der Studie kamen zu dem Schluss, dass die manuelle Auswahl von Wortvorhersagen das Tippen nicht beschleunigt, aber echte prädiktive Autokorrekturtechnologien das Tippen beschleunigen – und hier kommt Typewise ins Spiel.

 

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