Dyson untersucht Luftqualität und Corona-Ausgangssperre

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Interessante Studie des Staubsauger-Herstellers Dyson: Über eine Testreihe mit sog. „Luftqualitäts-Rucksäcken“ in  weltweit 14 Städten hat die britische Firma Luft-Qualitätsdaten während und nach der Corona-Ausgangsbeschränkung gesammelt.

Der Luftqualitätsrucksack von Dyson wurde eigentlich für eine Forschungsstudie mit dem Kings College London entwickelt – dann aber  überarbeitet und zum einem tragbaren Luftüberwachungsgerät umgebaut mit dem gleichzeitig die PM2,5-, PM10-, VOC- und NO2-Belastung via Sensorik und GPS erfasst werden kann.

Auswertungen der Luftqualität im globalen Maßstab

Das globale Projekt erstreckt sich über drei Kontinente und 14 Städte. Zu denen gehören Berlin, London, New York, Delhi und Mailand. Die gesammelten Daten werden mit den lokalen Luftqualitätssensordaten der Städte und den Raumluftqualitätsdaten der angeschlossenen Dyson Luftreiniger verglichen. Dabei wird ein Bild der Veränderungen der Luftqualität in den Städten weltweit während dieses Zeitraums erstellt.

Für das Ergebnis wird zudem auf bestehende Daten zurückgegriffen

Die kombinierten Datensätze werden dazu beitragen, einen Hinweis auf die Auswirkungen der Beschränkungen auf die Innen- und Außenluftverschmutzung in Städten weltweit zu geben, unterstützt durch Erkenntnisse aus dem bereits bestehenden statischen Sensorennetzwerk für die Außenluftqualität.

Die verfügbaren Daten zur Außenluftqualität aus diesen Quellen deuten auf eine Verringerung der NO2-Konzentration in den größeren Städten hin, deren Bewohner in der Bewegung eingeschränkt sind, was möglicherweise auf den Rückgang der Dieselfahrzeuge auf den Straßen infolge der Sperrmaßnahmen zurückzuführen ist.

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