Gaming boomt – nicht nur am Tag der Videospiele

Tag videospiele GamingGaming-Boom und kein Ende: Ja, es gibt ihn, diesen ganz speziellen Tag, der ganz unumwunden ausschließlich das Gamen feiert. Es ist der „Tag der Videospiele“, der diese Woche offiziell zelebriert wurde. Das bringt nicht nur alle Zockerherzen zum Schwingen, sondern hat mitunter auch einige interessante Zahlen und Rückblicke aufs Parkett gebracht.

Von wegen Nerds: Zocken immer populärer

Dass die Zahl der Menschen, die in ihrer freien Zeit regelmäßig „zocken“ seit Jahren kontinuierlich zulegt, ist dabei fast schon geschenkt. Wie die „Neue Zürcher Zeitung“ berichtet, gehen die Analysten von Newzoo davon aus, dass die Welt im Jahr 2023 drei Milliarden Gamer zählen wird. Zum Vergleich: Aktuell bewohnen laut der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) insgesamt rund 7,8 Milliarden Menschen den Planeten.

In der Regel werden hierzulande vor allem um die Weihnachtszeit mit Abstand die meisten Spielkonsolen verkauft – das rechnet der CE-Branchenverband gfu jedes Jahr aufs Neue vor. Aber dieses Jahr ist – wie so vieles in Corona-Zeiten – alles ein bisschen anders: Die Nachfrage nach neuen Konsolen ist bereits im März und April gewaltig in die Höhe geschnellt.

Konsolen und Games stark nachgefragt

Bei dem Preisvergleich-Spezialisten Idealo ist der März im Jahresvergleich sogar deutlicher Spitzenreiter – und übertrifft klar die Konsolen-Nachfrage des letzten Weihnachtsgeschäfts, das bei Consumer Electronics normalerweise mehr als 30 Prozent des gesamten Jahresumsatzes ausmacht.

Die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen, die im März eingeführt wurden und vielen Menschen sehr viel mehr Zeit in den eigenen vier Wänden bescherten, haben entsprechend auch Videospielen einen Boom beschert.

So konnten beispielsweise die Hersteller Activision Blizzard („Call of Duty“, „World of Warcraft“, „Candy Crush“) und Electronic Arts („FIFA“, „Battlefield“, „Die Sims“) deutliche Gewinnzuwächse in den ersten drei Monaten des Kalenderjahres verkünden.

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Gaming Boom hält an 

Bei der Nachfrage nach Gaming-Produkten auf Idealo liegt laut dem Portal Hamburg an der Spitze, gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern und Bremen, die sich den zweiten Platz teilen. Rang drei belegt Schleswig-Holstein. Nordrhein-Westfalen, wo jährlich die Gamescom stattfindet, landet im Mittelfeld. Schlusslicht bei der Gaming-Nachfrage sind Bayern und Baden-Württemberg. Vielleicht wird entsprechend im Süden der Republik ja doch mehr gelernt als gedaddelt. Oder?

Allemal können Games sogar als Reiseziele herhalten, wenn der Urlaub nun auf Balkonien stattfindet. Hier finden sich auf jeden Fall mal 10 Tipps für Sommertrips in digitale Spielwelten…

Fotos: Envato/Hersteller

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