Studie: Junge Leute wollen online wählen

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Online-Wahl soll’s richten: Von wegen Politik-Verdrossenheit bei jungen Leuten! Vielfach wird in den Medien ein Bild der Jugend gezeichnet, demnach die junge Generation kein Interesse an Politik allgemein und am politischen Geschehen im Besonderen hat. Tatsächlich stimmt diese Eindruck kaum, von einer „politikfernen Jugend“ kann im Allgemeine keine Rede sein.

Dennoch fehlen der Regionalpolitik fehlen immer häufiger junge Menschen, die sich in die Politik mit ein bringen. Bürgerentscheide im Netz, Onlinewahlen und wählen schon ab 16 könnte das ändern – solche politischen Beteiligungsmöglichkeiten wünschen sich Jugendliche und junge Erwachsene. Wie eine Umfrage von Infratest dimap für die Vodafone Stiftung ergab, finden 85 Prozent der 14- bis 24-Jährigen Onlinewahlen und -Bürgerbeteiligung wichtig oder sehr wichtig; 77 Prozent sprechen sich konkret für Online-Bürgerentscheide und 66 Prozent für Online-Wahlen aus; 57 Prozent sind für ein bundesweites Wahlrecht ab 16 Jahren.

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80% wollen Politik in Deutschland beeinflussen

Unpolitisch sind junge Menschen in Deutschland nicht. Im Gegenteil: 78 Prozent der Befragten finden es wichtig, sich über politische Themen zu informieren, und acht von zehn Befragten wollen Politik in Deutschland beeinflussen können. Die Mehrheit (jeweils knapp 60 Prozent) ist zwar zufrieden mit den generellen und digitalen Möglichkeiten, sich an Politik zu beteiligen.

Allerdings sind fast drei von vier jungen Menschen (73 Prozent) unzufrieden damit, wie Politiker ihre Anliegen und Interessen berücksichtigen.

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Politisch äußern sich junge Menschen lieber im privaten Kreis

Politisch äußern sich junge Menschen offensichtlich am liebsten eher im privaten Kreis: 54 Prozent sagen, sie nutzten am häufigsten Messengerdienste wie Whatsapp oder Telegram für politische Diskussionen. Dahinter folgen Facebook oder Instagram (jeweils 31 Prozent), Kommentarfunktionen von Nachrichtenseiten (26), Youtube (21) und Online-Foren (12). Twitter (10) oder Snapchat (7) hingegen spielen bei Jugendlichen und jungen Erwachsene kaum eine Rolle, um sich politisch zu äußern.

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