Krisengewinner: Slack wächst in Corona-Krise

Slack corona
Der Kollaborations-Dienst Slack brummt Dank Corona Krise: Der Chat- und Büro-Management-Service aus dem USA hat seinen Umsatz im ersten Geschäftsquartal im Jahresvergleich um 50 Prozent auf fast 202 Millionen Dollar (179,8 Mio Euro) steigern können

Allerdings wuchs Slack auch schon vor Corona Krise mit ähnlichem Tempo – Investoren hatten erwartet, dass die Heimarbeit und das Lernen zuhause in der Corona-Krise das Geschäft der Firma noch stärker ankurbeln. Für das laufende Vierteljahr stellte Slack ein Umsatzplus von bis zu 44 Prozent in Aussicht.

Corona pusht Kollaborations-Dienst Slack

Slack schloss das Quartal mit einem Verlust von 74,4 Millionen Dollar ab – mehr als doppelt so viel wie das Minus von 31,9 Millionen Dollar ein Jahr zuvor, wie die Firma aus San Francisco am Donnerstag mitteilte.

Zugleich rechne er damit, dass der Wandel der Arbeitswelt durch die Pandemie einen dauerhaften Einfluss auf das Geschäft von Slack habe wird, betonte der Slack-Gründer und Chef Stewart Butterfield. 

Der Unternehmer aus Kanada gründete vor 15 Jahren das Fotoportal Flickr und das Mutterunternehmen Ludicorp mit seiner Frau Caterina Fake. Im März 2005 wurde Ludicorp und damit Flickr von Yahoo! aufgekauft. 2008 verließen Butterfield und Fake Yahoo. Im Jahr 2013 gründete er die Team-Software Slack.

2005 wurde er in der Liste der Top 50 Leiter in der Kategorie Unternehmer aufgeführt und mit einem TR35-Award als einer der besten 35 innovativen Unternehmer unter 35 Jahre (MIT’s Technology Review) ausgezeichnet. 2006 wurde er in der Liste Time 100 der einflussreichsten Menschen der Welt genannt. Im selben Jahr war er auf dem Titelblatt des Magazins Newsweek abgebildet.

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