Mobilfunk-Strahlung ungefährlicher als angenommen?

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Der neue Mobilfunk-Standard 5G verspricht superschnelle Datenübertragungen – doch es gibt grosse Bedenken wegen der Mobilfunk-Strahlung gegenüber der Technik. Eine neue Untersuchung will Entwarnung geben.

Expertenrunde erörtert Testergebnisse

Seit Jahren sind sich die Experten uneinig bezüglich den potenziellen Gesundheitsgefährdungen von Mobilfunk-Strahlen («Elektrosmog») für Menschen und Tiere. Nun stellt die renommierte «Stiftung Warentest» neue Recherchen vor, der zufolge von Handys und anderen Computergeräten mit Mobilfunkanbindung kaum gefährliche Strahlenbelastungen für Menschen ausgehen sollen.

Der Untersuchung zufolge sei Handy-Strahlung nicht so gefährlich, wie seit Jahren vielfach verbreitet werde, schreibt die gemeinnützige Verbraucherschutz-Organisation aus Berlin.

Eigenen Angaben zufolge habe man die Studien­lage genau gesichtet und anschliessend mit einer Experten­runde erörtert, an der Ärzte, Wissenschaftler – auch kritische – und Behörden­-Vertreter teil­nahmen. Zudem liess die Stiftung Warentest Aussagekraft und metho­dische Qualität neuer Tier­studien von Toxikologen begut­achten.

Krebsrisiko durch Handystrahlung sei «gering»

Das Fazit der Recherchen: Die Wahrscheinlichkeit, dass Handystrahlung Krebs erzeuge oder Spermien schädige sei sehr gering. Mobilfunk-Strahlung dringe ausserdem nicht tief in den Körper ein und schädige das Erbgut nicht, so die Stiftung. An dieser Situation sollte sich auch mit der Einführung des neuen Mobilfunkstandards 5G nichts Signifikantes ändern.

5G Mobilfunk-Strahlung ungefährlicher als angenommen?

Ausserdem seien entgegen der weitverbreiteten Meinung mehr Funkmasten nicht schlecht, sondern eher gut, weil die Strahlung bei schlechtem Handy-Empfang höher sei als bei einer guten Mobilfunk-Netzabdeckung.

5G Mobilfunk-Strahlung heiss diskutiert

Die Einführung von 5G hat im vergangenen Jahr auch Kontroversen um die gesundheitliche Gefahr durch Mobilfunkstrahlung aufleben lassen. Insbesondere in der Schweiz: Dort stoppten die Kantone Genf und Jura dieses Frühjahr den Ausbau der 5G-Mobilfunknetze, weil sie gesundheitliche Schäden befürchten.

Entsprechend gross ist die Verunsicherung bei  Handy-Nutzern und Menschen, die in der Nähe von 5G-Sendemasten oder -Antennen leben. 5G erlaubt deutlich flottere Datenübertragungsraten und soll Geschwindigkeiten von bis zu zwei GBit/s ermöglichen.

Links zum Thema:

https://nzzas.nzz.ch/wissen/5g-wie-gefaehrlich-sind-die-mobilfunk-strahlen-ld.1477795

 

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