Fünf Millionen Hacker-Angriffe auf Sicherheitskameras blockiert

Hacker-Angriffe Sicherheitskameras

Der IT-Security-Spezialist Trend Micro will innerhalb von nur fünf Monaten insgesamt fünf Millionen Hacker-Angriffe gegen Sicherheitskameras abgewehrt haben.

Eine Analyse der anonymisierten und aggregierten Daten von 7.000 IP-basierten Sicherheitskameras durch Trend Micro ergab, dass Überwachungskameras massiven Cyberangriffen ausgesetzt sind, jedoch bisher nur wenig Gegenmaßnahmen ergriffen wurden.


Hacker-Angriffe Sicherheitskameras

Trend Micros Analyse ergab, dass 75 Prozent aller abgewehrten Hackerangriffe Login-Versuche mittels der Brute-Force-Methode waren. Kompromittierte Passwörter können sofort zu Datenverlust führen und das System für weiteren Missbrauch öffnen. Zudem zeigten die aggregierten Daten, dass Angreifer IP-Überwachungskameras mit weit verbreiteter Malware wie Mirai-Varianten sowie über bekannte Schwachstellen angreifen.

Um die möglichen Folgen von IoT-Bedrohungen zu minimieren, schlägt Trend Micro ein Modell der geteilten Verantwortung für alle an der Videoüberwachung beteiligten Parteien vor. Nur durch durchgängigen Schutz und Risikobewusstsein können sichere Video-Systeme geschaffen werden. Dazu müssen Hersteller, Service Provider, Systemintegratoren und Nutzer zusammenarbeiten.

 

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