MP3-Revoluzzer: Web-Musik-Dienst Rhapsody schluckt Rivale Napster

MP3-Revoluzzer: Napster wechselt den Besitzer
Das war es dann wohl für den einstigen Digi-Musik-Revolutionär – der Web-Musik-Dienst Rhapsody schluckt seinen Rivalen und Branchenvorreiter Napster.

Schon der Name Napster lößte vor gar nicht langer Zeit in der Musik-Industrie Angstschweißausbrüche aus – jetzt wird der Dienst von einem Konkurrenten gekauft. Unter der Marke der einst populärsten Online-Tauschbörse des Planeten wurde zuletzt Musik im Abo-Modell angeboten. Der nach einem ähnlichen Prinzip arbeitende Rivale Rhapsody übernimmt Napster von der amerikanischen Elektronik-Kette Best Buy, ein Preis wurde am Montag nicht genannt.

In den 90er Jahren hatte Napster als erste große Tauschplattform für MP3-Songs zeitweise mehr als 60 Millionen Nutzer. Klagen der Musikindustrie ließen Napster jedoch 2001 verstummen. Die Software-Firma Roxio setzte unter dem Namen später einen legalen Abo-Dienst auf, der 2008 für rund 120 Millionen Dollar von Best Buy übernommen wurde.

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